Im Wettbewerb um die Besetzung von Führungspositionen schätzen Frauen die eigene Leistung im Durchschnitt geringer ein als Männer. Laut einer vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichten Studie trägt dies maßgeblich zur Verringerung der Aufstiegschancen von Frauen bei.
Im Rahmen eines Verhaltensexperiments mussten BWL-Studenten der Universität Chicago zunächst ihre eigene Leistung aus einem früheren Experiment bewerten, in dem unter Zeitdruck einfache Rechenaufgaben zu lösen waren. Für eine korrekte Selbsteinschätzung erhielten sie Geld. Wer sich zu hoch oder zu niedrig einschätzte, ging leer aus.
13. November 2010 um 09:42 Uhr von Enrico Mascholleck
Genial oder voll daneben? Darüber streiten sich momentan die Geister. Die Frage: Kann man eine Demonstration gegen die Castor-Transporte und die aktuelle Energiepolitik als Werbebühne nutzen? Sind die Grenzen des guten Geschmacks an dieser Stelle überschritten? Eine allgemeingültige und abschließende Antwort darauf läßt sich an dieser Stelle wohl nicht finden. Eines kann man aber auf jeden Fall feststellen: Ein Ziel der Aktion – die mediale Präsenz mit geringsten Mitteleinsatz – wurde erreicht!.
Internet, Smartphone und Tablet PC werden von Verbrauchern mittlerweile häufiger und intensiver genutzt als die klassischen Medien wie TV, Radio und Print. Das ist das Ergebnis der aktuellen Onlinebefragung von Tomorrow Focus Media.
Für die Studie ‘The Digital Day’ wurden 2.021 Nutzer der Websites im Portfolio des Online-Vermarkters befragt. Dabei zeichne sie jedoch kein repräsentatives Bild der Bevölkerung, da 70 Prozent der Befragten männlich sind und die Grundgesamtheit vergleichsweise jung ist.
Im Vordergrund ein Cowboy, der lässig an seinem Pickup lehnt und seine Pferde auf der Weide stolz begutachtet. Das ist keine Szene aus einem modernen Western, sondern eine typische amerikanische Autowerbung aus den 1980ern. Zum selben Zeitpunkt sah die Autoreklame in Deutschland ganz anders aus; hier stand eher der Ingenieur im Vordergrund; was zählte waren Funktionalität, Fortschritt und Wirtschaftlichkeit.
Woher jedoch kommen die Unterschiede in der Werbung, warum setzen die Amerikaner mehr auf das Herz, wobei sich die Deutschen Autofirmen eher an den Kopf des Kunden richten?
Dr. Bettina Temath von der TU Dortmund hat versucht, genau das herauszufinden und untersuchte insgesamt 762 deutsche und amerikanische Automobilanzeigen der Jahrgänge 1980/1981 und 2005/2006. Dabei fand sie vor allem heraus, dass die Globalisierung auch in der Autobranche eine gewichtige Rolle spielt.
Der dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien sorgt für steigende Beschäftigung, Einkommen und Steuereinnahmen für die kommunalen Kassen. Auf 8,9 Milliarden Euro beziffert das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) diese Wertschöpfungseffekte für das kommende Jahr.
Dazu steuern Ökostrom-Kraftwerke rund 7,5 Milliarden Euro bei, Anlagen zur Wärme- und Kraftstofferzeugung jeweils rund 740 Millionen Euro. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien haben die Forscher untersucht, wie hoch die kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2011 ausfällt.
Das Medienecho um Knut ist lange verhallt und Grönland ist weit weg. Doch wie macht man auf die aktuellen Probleme im hohen Norden aufmerksam? Diese Frage stellte sich die britische Umweltschutzorganisation Plane Stupid. Ihre Antwort: eine Schockkampagne zum Thema. Aufmerksamkeitsstark ist das Ergebnis in jedem Fall, aber ob eine solche Kampagne – in diesem Fall bei Kurzstreckenreisende via Flugzeug – wirklich Vernunft erzeugen kann, ist fraglich.
2. November 2010 um 12:45 Uhr von Enrico Mascholleck
Marktführerschaft wird allgemein mit anspruchsvollem Produktdesign und Millionen-Etats in der Werbung verbunden, aber es geht anscheinend auch anders. Ein Beispiel: Die Bierbrauerei Oettinger. Der Exot unter den Marktführern setzt auf einen günstigen Preis und Direktvertrieb. Werbung? Fehlanzeige. Interessant: Die Werbung übernehmen mittlerweile die Kunden selbst. Mehr zum Thema unter dem nachfolgenden Link auf Spiegel Online …
1. November 2010 um 10:15 Uhr von Enrico Mascholleck
Die Welt ist ein Apfel. Der Apfel ist die Welt. Während der Apfel vor Jahren noch in erster Linie für Gesundheit, Vitamine und Mineralstoffe stand, so ist es heute wohl eher Technik, Fortschritt und Lifestyle – und eine Firma in Amerika. Die neuesten Entwicklungen aus der Apfelforschung im Link anbei …