Der u. a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute seine Rechtsprechung zu den Grenzen humorvoller Werbevergleiche präzisiert.
Die Parteien sind Presseunternehmen. Im Verlag der Klägerin erscheint die BILD-Zeitung, die Beklagte verlegt “die tageszeitung” (TAZ). Die Beklagte warb im Jahr 2005 mit einem Kino-Werbespot für die TAZ. Im ersten Teil des Werbepots ist vor einem als “Trinkhalle” bezeichneten Zeitungskiosk ein mit dem Logo der BILD-Zeitung versehener, leerer Zeitungsständer zu sehen. Ein Kunde, der nur mit einem Unterhemd und einer Jogginghose bekleidet ist, fordert den Inhaber des Kiosks auf: “Kalle, gib mal Zeitung”, worauf dieser entgegnet: “Is aus”. Auf Nachfrage des Kunden: “Wie aus?”, schiebt der Kioskinhaber wortlos eine TAZ über den Tresen. Der Kunde reagiert hierauf mit den Worten: “Wat is dat denn? Mach mich nicht fertig, Du” und wirft die TAZ nach einem Blick in die Zeitung verärgert zurück auf den Ladentisch. Der Kioskinhaber holt nun eine unter dem Tresen versteckte BILD-Zeitung hervor, die er dem Kunden gibt. Daraufhin brechen beide in Gelächter aus.
29. September 2009 um 21:53 Uhr von Enrico Mascholleck
Kampagnen zum Thema “Alkohol am Steuer” gibt es viele. Kampagnen mit dem erhobenen Zeigefinger. Kampagnen, die den Betrachter mittels Schockerlebnis erreichen wollen. Kampagnenposter an Autobahnen. In Blaulicht getauchte Schrottautos vor Diskotheken und, und, und. Es geht auch anders: Anbei ein interessantes Beispiel – für das man sicherlich eine gewisse Affinität für den britischen Humor benötigt – von der Insel.
15. September 2009 um 16:40 Uhr von Enrico Mascholleck
Fast jeder hat schon einmal davon gehört: “Geld verdienen im Internet”. Heutzutage gibt es massig Webseiten, welche mit hohen Geldversprechungen locken. Die meisten bieten jedoch wenig Nutzen für Neueinsteiger.
Die Internetplattform www.reich-im-internet.info versteht sich als Starthilfe für Anfänger, welche den Schritt in die Online-Welt wagen wollen. Mehr Infos und kostenlose Tipps und Tricks gibt es unter: www.reich-im-internet.info
Ob man nun am Ende des Tages - nachdem man die Website aufmerksam studiert und die Inhalte auswendig gelernt hat - wirklich reich und berühmt wird …
29. August 2009 um 15:31 Uhr von Enrico Mascholleck
Eigentlich ist China ja eher bekannt für seine kulinarischen Köstlichkeiten, Milliarden wettererprobter Fahrradfahrer und die längste antike Gartenmauer der Welt. Chinesische Werbung dagegen ist relativ unbekannt. Während China in vielen Bereichen mittlerweile gleichgezogen hat oder sich gar auf Überholkurs befindet, stellt sich die Frage, wie es sich mit der chinesischen Werbung verhält.
Wie die Rheinische Post berichtet, sorgt ein buntes Männchen in Großbritannien für helle Aufregung: das Maoam-Männchen. Stein des Anstoßes sind die „pornografischen Posen des frechen Früchtchens“.
Ein Familienvater aus York brachte die Lawine ins Rollen. Nachdem er seinen Kindern Benjamin und Ofelia eine Packung Maoams kaufte und er Zitrone und Limone in einer Position entdeckte, die ihn an einen sexuellen Akt erinnerten, war er geschockt. In seiner Empörung wandte er sich an das britische Massenblatt Sun und erklärte u.a.: „ Die Limone, die ich in dieser Kuppelei für einen Gentlemen halte, hat einen besonders aufreißerischen Gesichtsausdruck.“
26. August 2009 um 20:55 Uhr von Enrico Mascholleck
Werbung, die eigentlich keine ist: Adbusters. Adbusters ist eine englischsprachige Wortkreation aus der Kurzform von “Advertisement” – Ad – und “to bust”, was in der wortwörtlichen Übersetzung insgesamt so viel wie “Werbung zerschlagen” bedeutet. Ob nun bei den vielen einzelnen Aktionen der Spaßfaktor im Vordergrund steht oder immer nur die Kritik an der Konsumgesellschaft, darüber läßt sich sicherlich streiten. Was man aber feststellen kann ist, dass die Aktionen und Kreationen so vielfach einen größeren Unterhaltungswert besitzen als die Originale.