Kreative Spots mit geringerer Konzentration konsumiert
TV-Werbung wirkt besser, wenn wir nicht genau aufpassen (Foto: pixelio.de/Rolf van Melis)
Bath (pte) - TV-Werbung ist effektiver, wenn die Zuseher unaufmerksam sind. Kreative Spots werden weniger konzentriert konsumiert, erzielen aber trotzdem eine bessere Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Bath http://www.bath.ac.uk, die mittels Eye-Tracking die Aufmerksamkeitsspannen bei verschiedenen TV-Spots mit unterschiedlich emotionalen Inhalten gemessen haben. Die Studie wurde im Journal of Advertising Research veröffentlicht, berichtet Science Daily.
Kirkel/Achim (pte) - Die deutsche Baumarktkette Praktiker http://praktiker.de hat sich wegen ihrer schadenfrohen Werbeplakat-Aktion vom September 2009 über den Großbrand beim Konkurrenten Hellweg nun vor dem Deutschen Werberat verantworten müssen. Obwohl der Konzern die Werbung mit dem eindeutig zweideutigen Slogan “Wir haben noch zwei Eisen im Feuer” schon wieder entfernt hat, spricht man dezidiert nicht von einer Entschuldigung. Vielmehr sei dies lediglich eine “Klarstellung, um Missverständnisse auszuräumen”, ließ Praktiker verkünden.
5. Dezember 2009 um 13:44 Uhr von Enrico Mascholleck
Im heutigen Werbedschungel mit seinem Warenangebot wahrgenommen zu werden ist wahrlich nicht einfach. Auf den verschiedensten Kommunikationswegen schlagen hunderte von Werbebotschaften auf das einzelne Individium in den Werbezielgruppen ein und alle sagen das gleiche: Ich bin zu haben! Ich bin gut! Ich bin besser! Kauf mich! Da stellt sich die Frage, was bleibt eigentlich am Ende des Tages bei den Zielpersonen der Werbung in Erinnerung? Für Absender von Werbebotschaften mit endlichen Marketingbudget eine spannende Frage. Eine Lösung: Hat man nicht das Geld, so hilft ein wenig Kreativität! Anbei ein schönes Beispiel aus dem Hause Nike …
Hamburg (ots) - Die Deutschen verzehren jedes Jahr rund 12.700 Tonnen Pistazien. Also muss es auch Tausende von Möglichkeiten geben, die nahrhafte Nuss zu knacken. Aber wie kreativ sind die Deutschen tatsächlich, wenn es ums Pistazienknacken geht? Ab heute möchte die kalifornische Pistazienmarke Wonderful Pistachios - seit letztem Jahr auf dem deutschen Markt erhältlich - genau dies auf ihrer Aktionswebsite www.wie-knackst-du-die-nuss.de herausfinden. Für die besten Ideen winken attraktive Preise wie zum Beispiel als Hauptgewinn eine Reise für zwei Personen nach Kalifornien, dem Heimatland der Pistazien.
Beschwerden nehmen massiv zu - Positive Aufmerksamkeit bleibt aus
Werbung ruft Kritiker auf den Plan (Foto: aohostels.com)
Hamburg/München (pte) - Die Zahl der Beschwerden von Verbrauchern über sexistische oder gar gewaltverherrlichende Werbeanzeigen nehmen massiv zu und rufen immer mehr Branchenkritiker auf den Plan. Vor allem die jüngste Werbung der Hotelkette A&O Hostels http://www.aohostels.com erzürnt die Gemüter. Um für die durchgehenden Öffnungszeiten zu werben, ließ die Firma auf Postkarten den Unterleib einer Frau im Bikini abbilden. In der Höhe des Schambereichs kann der neu mit der Kampagne anzusprechende Konsument dann die Aufschrift “24 h open” lesen. Zusätzlich verspricht der Bildrand “sexy Preise”. Laut Insidern verpufft die Wirkung der Anzeigen aber.
Slogans häufig missverständlich gewählt (Foto: douglas-holding.de)
Hamburg/Pfäffikon (pte) - Nur jeder Vierte versteht Werbeslogans in englischer Sprache und interpretiert damit Marken- und Produktkampagnen von Herstellern richtig. Irritationen dieser Art können sehr schnell zu skurrilen Übersetzungen führen, die letztendlich ihre eigentliche Intention verfehlen.
Der u. a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute seine Rechtsprechung zu den Grenzen humorvoller Werbevergleiche präzisiert.
Die Parteien sind Presseunternehmen. Im Verlag der Klägerin erscheint die BILD-Zeitung, die Beklagte verlegt “die tageszeitung” (TAZ). Die Beklagte warb im Jahr 2005 mit einem Kino-Werbespot für die TAZ. Im ersten Teil des Werbepots ist vor einem als “Trinkhalle” bezeichneten Zeitungskiosk ein mit dem Logo der BILD-Zeitung versehener, leerer Zeitungsständer zu sehen. Ein Kunde, der nur mit einem Unterhemd und einer Jogginghose bekleidet ist, fordert den Inhaber des Kiosks auf: “Kalle, gib mal Zeitung”, worauf dieser entgegnet: “Is aus”. Auf Nachfrage des Kunden: “Wie aus?”, schiebt der Kioskinhaber wortlos eine TAZ über den Tresen. Der Kunde reagiert hierauf mit den Worten: “Wat is dat denn? Mach mich nicht fertig, Du” und wirft die TAZ nach einem Blick in die Zeitung verärgert zurück auf den Ladentisch. Der Kioskinhaber holt nun eine unter dem Tresen versteckte BILD-Zeitung hervor, die er dem Kunden gibt. Daraufhin brechen beide in Gelächter aus.
29. September 2009 um 21:53 Uhr von Enrico Mascholleck
Kampagnen zum Thema “Alkohol am Steuer” gibt es viele. Kampagnen mit dem erhobenen Zeigefinger. Kampagnen, die den Betrachter mittels Schockerlebnis erreichen wollen. Kampagnenposter an Autobahnen. In Blaulicht getauchte Schrottautos vor Diskotheken und, und, und. Es geht auch anders: Anbei ein interessantes Beispiel - für das man sicherlich eine gewisse Affinität für den britischen Humor benötigt - von der Insel.
15. September 2009 um 16:40 Uhr von Enrico Mascholleck
Fast jeder hat schon einmal davon gehört: “Geld verdienen im Internet”. Heutzutage gibt es massig Webseiten, welche mit hohen Geldversprechungen locken. Die meisten bieten jedoch wenig Nutzen für Neueinsteiger.
Die Internetplattform www.reich-im-internet.info versteht sich als Starthilfe für Anfänger, welche den Schritt in die Online-Welt wagen wollen. Mehr Infos und kostenlose Tipps und Tricks gibt es unter: www.reich-im-internet.info
Ob man nun am Ende des Tages - nachdem man die Website aufmerksam studiert und die Inhalte auswendig gelernt hat - wirklich reich und berühmt wird …