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	<title>marketingguerilla.net &#187; Studien &amp; Umfragen</title>
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		<title>Der Mensch am Arbeitsplatz als untersch&#228;tzter Faktor</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 06:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kosub</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es erscheint paradox: Der arbeitende Mensch &#8211; die sogenannte &#8220;peopleware&#8221; &#8211; ist ein zentraler Faktor f&#252;r die Entwicklung des Fortschritts. Dennoch ist der Mensch am Arbeitsplatz die am h&#228;ufigsten vernachl&#228;ssigste Einflussgr&#246;&#223;e auf dem Gebiet der Zukunftsforschung. Das geht aus einer Umfrage unter Zukunftsforschern aus Netzwerken in der gesamten Welt im 14. Bericht &#8220;2010 State of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es erscheint paradox: Der arbeitende Mensch &#8211; die sogenannte &#8220;peopleware&#8221; &#8211; ist ein zentraler Faktor f&#252;r die Entwicklung des Fortschritts. Dennoch ist der Mensch am Arbeitsplatz die am h&#228;ufigsten vernachl&#228;ssigste Einflussgr&#246;&#223;e auf dem Gebiet der Zukunftsforschung. Das geht aus einer Umfrage unter Zukunftsforschern aus Netzwerken in der gesamten Welt im 14. Bericht &#8220;2010 State of the Future&#8221; des Millennium Projects hervor, zu dem die Zuk&#252;nftige Technoligien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH beigetragen hat.<span id="more-6231"></span></p>
<p>Zurzeit konzentrieren sich die befragten Zukunftsforscher weltweit vor  allem auf die Themen Wissenstransfer, Ausbildung, Technologien sowie  Umwelt. Innovationen in diesen Bereichen werden als wichtige Treiber f&#252;r  den gesellschaftlichen Fortschritt angesehen.</p>
<p>„Wer erfolgreich Foresight, also die Vorausschau auf Trends in  Technik und Gesellschaft betreiben will, muss Faktoren wie Ausbildung,  Arbeitsklima und F&#252;hrung in validen Zukunftsszenarien ber&#252;cksichtigen“,  erkl&#228;rt Dr. Dr. Axel Zweck, Zukunftsforscher und Abteilungsleiter der  Zuk&#252;nftige Technologien Consulting der VDI-Technologiezentrum GmbH sowie  Mitglied des deutschen „Nodes“ (Knotenpunktes) des Millennium Projects,  eines globalen Think Tanks von Zukunftsforschern. Der Faktor Mensch in  der Wirtschaft, Verb&#228;nden und Institutionen sei sowohl f&#252;r den  gesellschaftlichen Fortschritt als auch f&#252;r die Akzeptanz neuer  Technologien von zentraler Bedeutung, hebt Zweck hervor.</p>
<p>Nur so k&#246;nne man beispielsweise Ph&#228;nomene wie die Skepsis eines  Gro&#223;teils der Autofahrer gegen&#252;ber Elektro- und Hybridfahrzeugen  erfassen. Autofahrer, die sich gegen diese neuen Fahrzeuge entscheiden,  begr&#252;nden dies laut einer Umfrage des T&#220;V S&#252;d im Jahr 2009 unter anderem  mit der vergleichsweise geringen Reichweite der Autos mit alternativem  Antrieb. Empirisch wurde durch das infas Institut f&#252;r angewandte  Sozialwissenschaft jedoch belegt, dass die Mehrzahl aller t&#228;glichen  PKW-Fahrten in Deutschland nicht wesentlich &#252;ber eine Distanz von 40  Kilometern hinaus reicht. Dies ist eine Entfernung, die heute mit einem  Elektroauto ohne Weiteres zur&#252;ck gelegt werden kann.</p>
<p>Sozio-kulturelle Faktoren in Foresight-Prozessen</p>
<p>Erste Ans&#228;tze, in Foresight-Prozessen sozio-kulturelle Faktoren  st&#228;rker zu ber&#252;cksichtigen, sind bereits erkennbar. So besch&#228;ftigen sich  laut dem „2010 State of the Future“ f&#252;nf von sechs Projekten aus den  Netzwerken der Zukunftsforscher in Europa mit der Bedeutung dieser  Faktoren f&#252;r den Fortschritt. Die aktuellen Schwerpunkte reichen von  Gender (Br&#252;ssel) &#252;ber Vorausschau und Jugend (Paris) bis hin zur  Bedeutung von kreativen Dienstleistungen f&#252;r Foresight-Prozesse (Paris).  Dar&#252;ber hinaus fordern Zukunftsforscher aus Afrika, Lateinamerika und  Asien, in der Diskussion &#252;ber Entwicklungszusammenarbeit und  Globalisierung m&#252;sse ein st&#228;rkerer Fokus auf die regionalen kulturellen  Charakteristika gelegt werden.</p>
<p>Hintergrundinformationen &#252;ber den German Node und das Millennium  Project</p>
<p>Das Millennium Project ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich  der Erkundung globaler Zuk&#252;nfte widmet. Das Millennium Project arbeitet  seit 2007 unter Schirmherrschaft der World Federation of United Nations  Association (WFUNA). J&#228;hrlich wird ein „State of the Future“ Report  ver&#246;ffentlicht. Der Report liefert sowohl Informationen &#252;ber  gegenw&#228;rtige als auch zuk&#252;nftige Trends, die in normativen wie  explorativen Szenarien aufbereitet werden. In den verschiedenen L&#228;ndern  operiert das Millennium Project mit Hilfe von Knotenpunkten, sogenannter  „Nodes“. Jeder Node besteht aus einer Gruppe von Einzelpersonen sowie  Organisationen, die globale und lokale Sichtweisen miteinander  verkn&#252;pfen. Der German Node wurde im M&#228;rz 2003 von der Z_punkt GmbH in  K&#246;ln gegr&#252;ndet, die Zusammenarbeit mit dem Millennium Project besteht  seit 2001.</p>
<p>Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, August 2010</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.vdi.de/" target="_blank">www.vdi.de </a><br />
<a href="http://www.zt-consulting.de/" target="_blank">www.zt-consulting.de</a></p>
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		<title>Geburtenmonitor: Prognostizierte Geburtenziffer f&#252;r das Jahr 2010 liegt bei 1,34</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 06:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kosub</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geburtenmonitor]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtenziffer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die prognostizierte TFR wird im Geburtenmonitor ver&#246;ffentlicht und liegt f&#252;r das Jahr 2010 bei 1,34 Kindern pro Frau. Im Geburtenmonitor des RZ werden seit 2008 monatliche zusammengefasste Geburtenziffern auf der Basis amtlicher Geburtenzahlen und gesch&#228;tzter Altersstrukturen von Frauen berechnet. Die Ziele des Monitors sind, zeitnah Ver&#228;nderungen im Geburtenverhalten der Deutschen aufzudecken und diese so differenziert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die prognostizierte TFR wird im Geburtenmonitor ver&#246;ffentlicht und liegt  f&#252;r das Jahr 2010 bei 1,34 Kindern pro Frau.</p>
<p>Im Geburtenmonitor des RZ werden seit 2008 monatliche  zusammengefasste Geburtenziffern auf der Basis amtlicher Geburtenzahlen  und gesch&#228;tzter Altersstrukturen von Frauen berechnet. Die Ziele des  Monitors sind, zeitnah Ver&#228;nderungen im Geburtenverhalten der Deutschen  aufzudecken und diese so differenziert wie m&#246;glich abzubilden.<span id="more-6226"></span></p>
<p>Die zusammengefasste Geburtenziffer der amtlichen Statistik wird nur  j&#228;hrlich und zeitverz&#246;gert zur Verf&#252;gung gestellt. So ver&#246;ffentlicht das  Statistische Bundesamt die Geburtenziffer eines Jahres erst  durchschnittlich neun Monate nach Ablauf des Jahres. Nachtr&#228;gliche  Korrekturen der gemeldeten Geburten sind daf&#252;r vornehmlich  verantwortlich.</p>
<p>Schon in der Vergangenheit wurde dieser Zeitverz&#246;gerung im  Geburtenmonitor begegnet, indem erste Sch&#228;tzungen der TFR schon einige  Monate vor der amtlichen Ver&#246;ffentlichung berechnet und ver&#246;ffentlicht  wurden. Diese Prognosen zeichneten sich durch eine gro&#223;e Genauigkeit aus  obwohl sie auf vorl&#228;ufig gemeldeten Daten beruhten.</p>
<p>Nun gehen die Wissenschaftler noch einen Schritt weiter: Sie  prognostizieren die j&#228;hrliche Geburtenziffer f&#252;r das noch laufende Jahr  2010, indem sie auf amtliche monatliche Geburtenzahlen des ersten  Halbjahres zur&#252;ckgreifen; derzeit sind Geburtenzahlen bis zum Juni  verf&#252;gbar. F&#252;r die verbleibenden sechs Monate des Jahres werden die  Geburtenziffern vorausberechnet. So ist bereits vor Ablauf eines Jahres  der Trend der j&#228;hrlichen Geburtenrate erkennbar. F&#252;r das Jahr 2010 sagen  die Wissenschaftler eine Geburtenrate von 1,34 voraus. Das w&#252;rde  bedeuten, dass in diesem Jahr weniger Kinder pro Frau auf die Welt kamen  und kommen als im vergangenen Jahr 2009.</p>
<p>Ob die Prognoseergebnisse den realen Entwicklungen entsprechen, wird  sich in einem halben Jahr andeuten. Voraussichtlich werden im April alle  vorl&#228;ufigen Monatsergebnisse auch f&#252;r die zweite H&#228;lfte des Jahres 2010  zug&#228;nglich sein, so dass eine Sch&#228;tzung im Geburtenmonitor vorgenommen  werden kann. Gesicherte Ergebnisse werden die endg&#252;ltigen Zahlen des  Statistischen Bundesamts erst im vierten Quartal des kommenden Jahres  bringen.</p>
<p>Den Geburtenmonitor finden Sie auf <a href="http://http://www.zdwa.de">http://www.zdwa.de</a>, dem  Informationsportal Zentrum f&#252;r Demografischen Wandel. Dort finden Sie  auch Hintergr&#252;nde zur Prognosemethode im noch unver&#246;ffentlichten,  wissenschaftlichen Artikel.</p>
<p><!-- google_ad_section_end -->Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 12.11.2010<br />
Weitere Informationen: <a href="http://www.zdwa.de/" target="_blank">www.zdwa.de</a><br />
<a href="http://www.rostockerzentrum.de/" target="_blank">www.rostockerzentrum.de</a></p>
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		<title>Tatort Amtsstube</title>
		<link>http://www.marketingguerilla.net/2010/11/14/tatort-amtsstube/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 10:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kosub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Branchen]]></category>
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		<description><![CDATA[Korruption, Unterschlagung und andere Straftaten sind nicht nur in Unternehmen, sondern auch in der &#246;ffentlichen Verwaltung ein gravierendes Problem. In deutschen Beh&#246;rden verursachen kriminelle Handlungen j&#228;hrlich direkte finanzielle Sch&#228;den von mindestens zwei Milliarden Euro, wobei sich allein die Korruptionsf&#228;lle (Bestechlichkeit und Vorteilsannahme) auf wenigstens 20.000 Delikte pro Jahr addieren d&#252;rften, wie aus einer Studie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Korruption, Unterschlagung und andere Straftaten sind nicht nur in  Unternehmen, sondern auch in der &#246;ffentlichen Verwaltung ein  gravierendes Problem.</p>
<p>In deutschen Beh&#246;rden verursachen kriminelle Handlungen j&#228;hrlich  direkte finanzielle Sch&#228;den von mindestens zwei Milliarden Euro, wobei  sich allein die Korruptionsf&#228;lle (Bestechlichkeit und Vorteilsannahme)  auf wenigstens 20.000 Delikte pro Jahr addieren d&#252;rften, wie aus einer  Studie der Wirtschaftspr&#252;fungs- und Beratungsgesellschaft PwC und der  Martin-Luther-Universit&#228;t Halle Wittenberg hervor geht. Zwischen 2008 und 2010 gab es bei 52 Prozent der befragten Beh&#246;rden  mindestens eine nachgewiesene Straftat oder einen konkreten Verdacht auf  kriminelle Handlungen. Die Studie erfasst erstmals repr&#228;sentativ die  Kriminalit&#228;tsbelastung der &#246;ffentlichen Verwaltung in Deutschland.  Untersuchungsbasis ist eine Befragung von 500 Beh&#246;rdenvertretern sowie  1.000 Bundesb&#252;rgern durch TNS Emnid.<span id="more-6220"></span></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die &#246;ffentliche Verwaltung  zwar seltener von Straftaten betroffen ist als Unternehmen. Gleichzeitig  untersch&#228;tzen die befragten Beh&#246;rden jedoch das f&#252;r sie bestehende  Kriminalit&#228;tsrisiko. Dies schl&#228;gt sich auch in einer mangelhaften  Pr&#228;vention nieder.</p>
<p>Alarmierend ist die Einsch&#228;tzung der Bev&#246;lkerung zur Verbreitung  von Korruption und anderen Delikten in Beh&#246;rden. So glauben 53 Prozent  der Befragten, dass Verm&#246;gensdelikte in der &#246;ffentlichen Verwaltung  (sehr) h&#228;ufig vorkommen, fast 50 Prozent halten auch Korruption f&#252;r  stark verbreitet. In der Realit&#228;t waren von diesen Straftaten rund 30  Prozent der Beh&#246;rden in den vergangenen zwei Jahren betroffen. &#8220;In der  Bev&#246;lkerung besteht die Wahrnehmung, dass Bestechung und Unterschlagung  in &#246;ffentlichen Verwaltungen &#252;blich sind. Dies ist &#8211; ohne die  Kriminalit&#228;tsrisiken in Beh&#246;rden verharmlosen zu wollen &#8211; ein Zerrbild.</p>
<p>Doch je weniger die B&#252;rger davon &#252;berzeugt sind, dass ihre Anliegen  nach &#8216;Recht und Gesetz&#8217; behandelt werden, desto gr&#246;&#223;er ist auf Dauer die  Neigung, Beh&#246;rdenentscheidungen anzufechten oder gar selbst  Bestechungsgelder anzubieten&#8221;, kommentiert PwC-Partner und  Forensic-Experte Steffen Salvenmoser.</p>
<p>Der Vergleich der vorliegenden Ergebnisse mit denen der j&#252;ngsten  PwC-Studie zur Wirtschaftskriminalit&#228;t von 2009 zeigt, dass die  &#246;ffentliche Verwaltung seltener von Straftaten betroffen ist als die  Privatwirtschaft. Soweit vergleichbar gab es bei 22 Prozent der Beh&#246;rden  nachgewiesene Delikte, jedoch bei 48 Prozent der befragten Unternehmen.</p>
<p>Korruption und Verm&#246;gensdelikte sind am h&#228;ufigsten Am h&#228;ufigsten  berichteten die Beh&#246;rden &#252;ber nachgewiesene bzw. vermutete  Korruptionsf&#228;lle (32 Prozent der Beh&#246;rden) und Verm&#246;gensdelikte (30  Prozent) wie beispielsweise Betrug oder Unterschlagung. Deutlich  seltener waren die Befragten von wettbewerbswidrigen Absprachen (18  Prozent), Urkundenf&#228;lschung (16 Prozent) und Subventionsbetrug (7 Prozent)  betroffen. &#8220;Allerdings d&#252;rfte die tats&#228;chliche Kriminalit&#228;tsbelastung  h&#246;her sein. Darauf deutet die klare Untersch&#228;tzung des konkreten  Kriminalit&#228;tsrisikos durch die befragten Beh&#246;rden hin&#8221;, so die  Einsch&#228;tzung von Salvenmoser.</p>
<p>Tats&#228;chlich glauben nur zehn bzw. sechs Prozent der  Beh&#246;rdenvertreter, dass ihre Verwaltungsstelle wahrscheinlich oder sehr  wahrscheinlich durch Vorteilsannahme oder Bestechlichkeit gesch&#228;digt  wird. F&#252;r die &#246;ffentliche Verwaltung in Deutschland insgesamt sch&#228;tzen  die Befragten die Risiken demgegen&#252;ber weitaus h&#246;her ein: Jeder vierte  h&#228;lt F&#228;lle von Vorteilsannahme f&#252;r h&#228;ufig bis sehr h&#228;ufig, an  verbreitete Bestechlichkeit glaubt knapp jeder f&#252;nfte Befragte. Auch  Verm&#246;gensdelikte h&#228;lt gut jeder f&#252;nfte Beh&#246;rdenvertreter insgesamt f&#252;r  verbreitet, w&#228;hrend nur acht Prozent das Deliktrisiko f&#252;r die eigene  Beh&#246;rde als hoch einsch&#228;tzen.</p>
<p>Weiteres Indiz f&#252;r eine Untersch&#228;tzung des Korruptionsrisikos ist die  H&#228;ufigkeit der berichteten Bestechungsversuche. Gut jeder f&#252;nfte  Beh&#246;rdenmitarbeiter sieht sich demnach gelegentlich oder sogar oft  Korruptionsversuchen von Unternehmen oder auch Privatpersonen  ausgesetzt.</p>
<p>Reputationsverlust wiegt schwer</p>
<p>Durch Delikte wie Unterschlagung, Subventionsbetrug oder auch  Preisabsprachen bei der Vergabe &#246;ffentlicher Auftr&#228;ge entstehen Beh&#246;rden  und damit letztlich dem Steuerzahler erhebliche finanzielle  Belastungen. Die direkten Sch&#228;den durch die 251 schwersten berichteten  Straftaten beliefen sich in den Beh&#246;rden insgesamt auf mindestens 274  Millionen Euro, woraus sich hochgerechnet die Gesamtbelastung von  mindestens zwei Milliarden Euro ergibt. Besonders hoch sind die  durchschnittlichen Schadenssummen bei Subventionsbetrug (7.131.600 Euro)  und wettbewerbswidrigen Absprachen (2.325.300 Euro), Verm&#246;gensdelikte  verursachen im Durchschnitt finanzielle Sch&#228;den von 412.500 Euro und  Korruptionsf&#228;lle von 234.900 Euro.</p>
<p>Zu den direkten Sch&#228;den m&#252;ssen au&#223;erdem die indirekten  Kriminalit&#228;tsbelastungen addiert werden. So berichten die Befragten bei  ann&#228;hernd zwei Drittel der F&#228;lle &#252;ber einen erheblichen Zeitaufwand zur  Aufarbeitung der Kriminalit&#228;tsfolgen. Bei 29 Prozent der Straftaten  wiegt der Reputationsverlust schwer &#8211; im Zusammenhang mit  Korruptionsdelikten trifft dies sogar noch h&#228;ufiger zu.</p>
<p>&#8220;Die mittelbaren Kriminalit&#228;tsfolgen sind h&#228;ufig die eigentlichen  Sch&#228;den. Das gilt besonders dann, wenn hochrangige Beamte oder andere  Bedienstete in Korruptionsf&#228;lle und andere Straftaten verwickelt sind&#8221;,  kommentiert Salvenmoser. So gab es bei ann&#228;hernd 60 Prozent der  Korruptionsdelikte, an denen die Leitungsebene einer Beh&#246;rde beteiligt  war, nach Angaben der betroffenen Beh&#246;rden einen massiven Rufschaden.</p>
<p>T&#228;ter sind meist Insider</p>
<p>Ebenso wie in der Privatwirtschaft ist an den weitaus meisten  Straftaten in der &#246;ffentlichen Verwaltung ein interner T&#228;ter beteiligt.  Bei den befragten Beh&#246;rden waren eigene Angestellte oder Beamte in vier  von f&#252;nf Delikten involviert. Die relativ gr&#246;&#223;te T&#228;tergruppe sind  Mitarbeiter unterer Hierarchiestufen (Beteiligung an 42 Prozent der  F&#228;lle).</p>
<p>An Korruptionsdelikten allerdings beteiligen sich in der Tendenz  h&#228;ufiger Beamte und Bedienstete h&#246;herer Ebenen. So waren Beamte im  gehobenen Dienst bzw. vergleichbare Angestellte an gut vier von zehn  Korruptionsf&#228;llen beteiligt, w&#228;hrend Bedienstete der unteren R&#228;nge nur  bei jedem vierten Fall als T&#228;ter in Erscheinung traten. Bei fast jedem  dritten Korruptionsdelikt waren die internen Beteiligten seit mehr als  zehn Jahren im Dienst. Diese Ergebnisse zeigen, dass unabh&#228;ngig von  Status, Hierarchiestufe und Besch&#228;ftigungs- bzw. Dienstjahren  grunds&#228;tzlich jeder Mitarbeiter ein potenzieller T&#228;ter sein kann.</p>
<p>Entdeckte T&#228;ter in den Beh&#246;rden m&#252;ssen in aller Regel (81 Prozent der  Korruptionsf&#228;lle und 80 Prozent der Verm&#246;gensdelikte) mit einer  Strafanzeige rechnen. Demgegen&#252;ber ziehen Beh&#246;rden weitaus seltener  Konsequenzen gegen&#252;ber externen Tatbeteiligten. So wird nur gegen 62  Prozent der in Verm&#246;gensdelikte involvierten Unternehmen und  Privatpersonen eine Strafanzeige gestellt, in Korruptionsf&#228;llen sinkt  die Quote sogar auf 51 Prozent.</p>
<p>Pr&#228;vention kommt zu kurz</p>
<p>Die starke Beteiligung interner T&#228;ter an Straftaten in der  &#246;ffentlichen Verwaltung unterstreicht die Notwendigkeit systematischer  Kontroll- und Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen. Hier zeigen die befragten Beh&#246;rden  jedoch deutliche Defizite &#8211; 70 Prozent aller Delikte wurden eher  zuf&#228;llig entdeckt.</p>
<p>So gingen zwei Drittel aller Ermittlungen interne oder externe  Hinweise voraus. Ein beh&#246;rdeninternes Kontroll- oder Hinweisgebersystem  f&#252;hrte hingegen nur bei jeder 20. berichteten Straftat zur Aufdeckung.</p>
<p>Tats&#228;chlich fehlen bei vielen Beh&#246;rden wesentliche  Sicherheitsvorkehrungen. Fast jede zweite Beh&#246;rde hat beispielsweise  keinen Korruptionsbeauftragten, und &#252;ber 70 Prozent verzichten sowohl  auf eine Personalrotation als auch ein Hinweisgebersystem, bei dem  B&#252;rger, Mitarbeiter oder Unternehmen einen Verdacht auf Korruption und  andere Delikte anonym melden k&#246;nnen.</p>
<p>&#8220;Die mangelnde Pr&#228;ventionskultur in der &#246;ffentlichen Verwaltung ist  aus mehreren Gr&#252;nden verh&#228;ngnisvoll. Erstens wiegen sich Beh&#246;rden in  einer tr&#252;gerischen Sicherheit, weil sie mangels ausreichender  Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen und Sensibilit&#228;t das ganze Ausma&#223; der Straftaten  nicht einmal absch&#228;tzen k&#246;nnen. Zweitens verf&#252;hren mangelnde  Pr&#228;ventionssysteme  potenzielle T&#228;ter zu kriminellen Handlungen.</p>
<p><!-- google_ad_section_end -->Und drittens beg&#252;nstigen diese Schw&#228;chen medienwirksame  Korruptionsf&#228;lle, die das Vertrauen der Bev&#246;lkerung in die Integrit&#228;t  des &#246;ffentlichen Dienstes beeintr&#228;chtigen&#8221;, betont Frank Weise,  PwC-Partner und Experte f&#252;r die &#214;ffentliche Hand. Verst&#228;rkte  Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen, beispielsweise Hinweisgebersysteme oder  Mitarbeiterschulungen zur Kriminalit&#228;tspr&#228;vention, sind daher auch in  Zeiten angespannter Budgets unabdingbar und eine lohnende  Zukunftsinvestition.</p>
<p>Quelle: presseportal, 09.11.2010<br />
Weitere  Informationen: <a href="http://www.pwc.de/" target="_blank">www.pwc.de</a></p>
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		<title>Studie zu F&#252;hrungspositionen: Frauen untersch&#228;tzen die eigene Leistung</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 10:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kosub</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Wettbewerb um die Besetzung von F&#252;hrungspositionen sch&#228;tzen Frauen die eigene Leistung im Durchschnitt geringer ein als M&#228;nner. Laut einer vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) ver&#246;ffentlichten Studie tr&#228;gt dies ma&#223;geblich zur Verringerung der Aufstiegschancen von Frauen bei. Im Rahmen eines Verhaltensexperiments mussten BWL-Studenten der Universit&#228;t Chicago zun&#228;chst ihre eigene Leistung aus einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Wettbewerb um die Besetzung von F&#252;hrungspositionen sch&#228;tzen Frauen die eigene Leistung im Durchschnitt geringer ein als M&#228;nner. Laut einer vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) ver&#246;ffentlichten Studie tr&#228;gt dies ma&#223;geblich zur Verringerung der Aufstiegschancen von Frauen bei.</p>
<p>Im Rahmen eines Verhaltensexperiments mussten BWL-Studenten der  Universit&#228;t Chicago zun&#228;chst ihre eigene Leistung aus einem fr&#252;heren  Experiment bewerten, in dem unter Zeitdruck einfache Rechenaufgaben zu  l&#246;sen waren. F&#252;r eine korrekte Selbsteinsch&#228;tzung erhielten sie Geld.  Wer sich zu hoch oder zu niedrig einsch&#228;tzte, ging leer aus.<span id="more-6213"></span></p>
<p>In einem zweiten Schritt wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt  und mussten einen Vertreter w&#228;hlen, der im Wettbewerb mit anderen f&#252;r  die eigene Gruppe Geld erwirtschaften konnte. F&#252;r das interne  Auswahlverfahren sollten die Probanden gegen&#252;ber ihrer Gruppe eine  erneute Einsch&#228;tzung der eigenen Leistung abgeben. Hierbei konnten sie  nun ungestraft &#8220;flunkern&#8221;, um ihre Chancen zu erh&#246;hen.</p>
<p>Das Ergebnis: Bei entsprechenden finanziellen Anreizen neigten M&#228;nner  und Frauen gleicherma&#223;en dazu, ihre eigene Leistungsf&#228;higkeit zu  &#252;bertreiben, um sich gegen die Mitbewerber durchzusetzen. Allerdings  hatten die M&#228;nner ihre tats&#228;chliche Leistung von vornherein um rund 30  Prozent &#252;bersch&#228;tzt, die Frauen hingegen um weniger als 15 Prozent.  Diese Diskrepanz f&#252;hrte dazu, dass die weiblichen Teilnehmer bei den  F&#252;hrungspositionen gemessen an ihrem objektiven Leistungsniveau zu rund  einem Drittel unterrepr&#228;sentiert waren.</p>
<p>Hinweise auf gezielte Diskriminierung durch m&#228;nnlich dominierte  Teilnehmergruppen fand das US-spanische Forscherteam um Columbia-&#214;konom  Ernesto Reuben nicht. Auch dass Frauen den Wettbewerb eher scheuen als  M&#228;nner, konnte das Experiment nicht best&#228;tigen: Der Anteil derjenigen  Teilnehmer, die ihre eigene Leistung bewusst untertrieben, um nicht im  Wettbewerb antreten zu m&#252;ssen, war bei Frauen und M&#228;nnern etwa gleich  hoch.</p>
<p>&#8220;Die m&#228;nnliche Selbst&#252;bersch&#228;tzung ist nach unseren Beobachtungen der  Hauptgrund daf&#252;r, dass Frauen trotz objektiv besserer Eignung vielfach  die F&#252;hrungsposition verwehrt bleibt. Darunter leidet dann der Erfolg  der gesamten Gruppe&#8221;, erkl&#228;rt Reuben. In der realen Arbeitswelt k&#246;nne  dies nur vermieden werden, wenn messbare Leistungskriterien verf&#252;gbar  und f&#252;r die Auswahl der F&#252;hrungskr&#228;fte ausschlaggebend seien.</p>
<p>Die englischsprachige Studie ist &#252;ber die IZA-Homepage abrufbar:</p>
<p>Ernesto Reuben, Pedro Rey-Biel, Paola Sapienza, Luigi Zingales:<br />
The  Emergence of Male Leadership in Competitive Environments<br />
IZA  Discussion Paper No. 5300</p>
<p>http://ftp.iza.org/dp5300.pdf</p>
<p><!-- google_ad_section_end -->Quelle: <a href="http://idw.tu-clausthal.de/" target="_blank">Informationsdienst  Wissenschaft</a></p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.iza.org/" target="_blank">www.iza.org</a><br />
<a href="http://ftp.iza.org/dp5300.pdf" target="_blank">ftp.iza.org/dp5300.pdf</a></p>
<p>10.11.2010</p>
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		<title>Digitale Medien beliebter als TV, Radio und Print</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 11:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Strike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Internet, Smartphone und Tablet PC werden von Verbrauchern mittlerweile h&#228;ufiger und intensiver genutzt als die klassischen Medien wie TV, Radio und Print. Das ist das Ergebnis der aktuellen Onlinebefragung von Tomorrow Focus Media. F&#252;r die Studie &#8216;The Digital Day&#8217; wurden 2.021 Nutzer der Websites im Portfolio des Online-Vermarkters befragt. Dabei zeichne sie jedoch kein repr&#228;sentatives [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internet, Smartphone und Tablet PC werden von Verbrauchern mittlerweile h&#228;ufiger und intensiver genutzt als die klassischen Medien wie TV, Radio und Print. Das ist das Ergebnis der aktuellen Onlinebefragung von Tomorrow Focus Media.</p>
<p>F&#252;r die Studie &#8216;The Digital Day&#8217; wurden 2.021 Nutzer der Websites im Portfolio des Online-Vermarkters befragt. Dabei zeichne sie jedoch kein repr&#228;sentatives Bild der Bev&#246;lkerung, da 70 Prozent der Befragten m&#228;nnlich sind und die Grundgesamtheit vergleichsweise jung ist.<span id="more-6164"></span></p>
<p>Das Internet ist unter der Woche in der Zeit von neun bis 20 Uhr das am h&#228;ufigsten genutzte Medium. &quot;Ab 20 Uhr wird auch im Internet gesurft, dann aber st&#228;rker &#252;ber Tablet-PCs, falls vorhanden, als &#252;ber das klassische Internet in Form von Desktop-PCs und Laptops&quot;, erkl&#228;rt Karin Rothstock, Head of Research bei Tomorrow Focus Media, gegen&#252;ber pressetext.</p>
<div>
<div>
<div>Am Wochenende ergibt sich ein &#228;hnliches Bild. W&#228;hrend als Hauptmotive f&#252;rs Fernsehen Entspannung, Ablenkung und Langeweile angegeben wurden, wird das Internet eher zur Information, Ideenfindung und zum Spa&#223; genutzt.</div>
</div>
</div>
<p>Allgemein wird das Web h&#228;ufiger privat (97 Prozent) als beruflich (55 Prozent) genutzt. Laut Studie ist die Wahrnehmung der Werbung im Netz sogar mit dem Fernsehen vergleichbar. Denn insgesamt gaben 46 Prozent der Befragten an, h&#228;ufig im Internet auf Werbung aufmerksam geworden zu sein. Tablet-PCs und Mobiltelefone machen hier nur jeweils f&#252;nf Prozent aus und haben somit noch Potential f&#252;r eine Entwicklung nach oben.</p>
<p>&quot;Schaut man sich hier Werte aus &#228;lteren Studien von vor ein paar Jahren an, war das Internet in Sachen Werbewahrnehmung damals noch auf einem sehr niedrigen Akzeptanzniveau&quot;, so Rothstock. &quot;&#220;berraschend f&#252;r uns waren auch die Nutzungszeiten der Tablet-PCs und der internetf&#228;higen Mobiltelefone. Seit unserer Studie Mobile Effects im August 2010, hat sich hier schon unheimlich viel getan.&quot;</p>
<p>Die Nutzungsdauer der mobilen Endger&#228;te zeigt einen deutlichen Aufw&#228;rtstrend. So wurden Mobiltelefone rund 70 Minuten und Tablet-PCs rund 110 Minuten am Tag von den Befragten genutzt. Im Vergleich dazu kommt das Internet auf 159 Minuten, Zeitschriften und Tageszeitungen nur jeweils auf rund 30 Minuten.</p>
<p>&quot;Digitale Medien werden immer wichtiger und r&#252;cken immer st&#228;rker in das &#8216;Relevant Set&#8217; der Konsumenten. Tablet-PCs und internetf&#228;hige Mobiltelefone verbreiten sich unwahrscheinlich schnell und werden immer mehr zum Massenmedium&quot;, fasst die Expertin zusammen.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.tomorrow-focus-media.de/" target="_blank">www.tomorrow-focus-media.de</a></p>
<p><!--     google_ad_section_end -->Quelle: pressetext.redaktion, 01.11.2010</p>
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		<title>Deutsche und amerikanische Autowerbung im Vergleich</title>
		<link>http://www.marketingguerilla.net/2010/11/09/deutsche-und-amerikanische-autowerbung-im-vergleich/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 05:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kosub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien & Umfragen]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Vordergrund ein Cowboy, der l&#228;ssig an seinem Pickup lehnt und seine Pferde auf der Weide stolz begutachtet. Das ist keine Szene aus einem modernen Western, sondern eine typische amerikanische Autowerbung aus den 1980ern. Zum selben Zeitpunkt sah die Autoreklame in Deutschland ganz anders aus; hier stand eher der Ingenieur im Vordergrund; was z&#228;hlte waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.marketingguerilla.net/wp-content/uploads/2010/11/Autowerbung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6184" title="Autowerbung" src="http://www.marketingguerilla.net/wp-content/uploads/2010/11/Autowerbung-226x300.jpg" alt="" title="Autowerbung" width="226" height="300" /></a>Im Vordergrund ein Cowboy, der l&#228;ssig an seinem Pickup lehnt und seine Pferde auf der Weide stolz begutachtet. Das ist keine Szene aus einem modernen Western, sondern eine typische amerikanische Autowerbung aus den 1980ern. Zum selben Zeitpunkt sah die Autoreklame in Deutschland ganz anders aus; hier stand eher der Ingenieur im Vordergrund; was z&#228;hlte waren Funktionalit&#228;t, Fortschritt und Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>Woher jedoch kommen die Unterschiede in der Werbung, warum setzen die Amerikaner mehr auf das Herz, wobei sich die Deutschen Autofirmen eher an den Kopf des Kunden richten?</p>
<p>Dr. Bettina Temath von der TU Dortmund hat versucht, genau das herauszufinden und untersuchte insgesamt 762 deutsche und amerikanische Automobilanzeigen der Jahrg&#228;nge 1980/1981 und 2005/2006. Dabei fand sie vor allem heraus, dass die Globalisierung auch in der Autobranche eine gewichtige Rolle spielt.<span id="more-6162"></span></p>
<p>Im Zentrum der Untersuchungen, die Temath f&#252;r ihre Doktorarbeit an der Dortmunder Amerikanistik f&#252;hrte, stand die Frage, inwiefern die Automobilwerbungen kulturelle Diskurse der jeweiligen L&#228;nder aufnehmen, rekonstruieren und „umerz&#228;hlen“.</p>
<p>„Amerikanische Anzeigen reproduzieren beispielsweise Automobilit&#228;tskonzepte, die sich in vielerlei Hinsicht an einer zum Mythos gewordenen Pionierzeit orientieren, in der die Siedler die Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis immer weiter nach Westen vorantrieben. Sie betonen h&#228;ufig Gr&#246;&#223;e, Kraft und Gel&#228;ndeg&#228;ngigkeit und stellen das Auto inmitten unber&#252;hrter Natur dar. Der Autofahrer wird so selbst zum Pionier und Eroberer“, so Temath weiter.<br />
In deutschen Anzeigen ist das Bild ein anderes.</p>
<p>Hier werden selbst Gel&#228;ndewagen stets auf der Stra&#223;e abgebildet. Auch steht in Deutschland der Maschinencharakter des Wagens an erster Stelle, was sich gut aus der Namensgebung deutscher Fahrzeuge ableiten l&#228;sst, so Temath. W&#228;hrend amerikanisch Automarken ihre Wagen nach wilden Tieren, Indianern und Entdeckern benennen – „Eagle“, „Pontiac“ oder „De Soto“, werden die meisten deutschen Autos n&#252;chterner benannt, beispielsweise „Audi A8 3.2 FSI quattro“. Damit wird der Wagen, der oft in einer sterilen Studio- oder Asphaltkulisse pr&#228;sentiert wird, als technisch-wissenschaftliche Attraktion inszeniert, die der Fahrer k&#252;hl kontrolliert.</p>
<p>Waren die beiden „Reklamewelten“ Anfang der 1980er noch klar getrennt, mit der deutschen Sachlichkeit auf der einen und der amerikanischen Emotionalit&#228;t auf der anderen Seite, konnte Dr. Bettina Temath im Jahrgang 2005/2006 eine Angleichung der beiden Stile belegen. „Dominanz, Aggression und Patriotismus haben nach wie vor in amerikanischen Anzeigen einen h&#246;heren Stellenwert, aber die &#196;sthetik des automobilen Designs, Freiheitserleben, Aufregung und Individualit&#228;t geh&#246;ren mittlerweile sowohl in neueren amerikanischen als auch in neueren deutschen Anzeigen zu den quantitativ wichtigsten Themen“, sagt Bettina Temath.</p>
<p>Das Bild steht auf beiden Seiten des Atlantiks mittlerweile im Vordergrund, die verglichenen Anzeigen weisen alle nur sehr wenig Textteile auf und der Mensch, der Fahrer des Wagens, ist mittlerweile in den Hintergrund ger&#252;ckt. Es geht vorrangig um Produktzentrierung, Visualisierung und Emotionalisierung des beworbenen Wagens. W&#228;hrend sich Anfang der 1980er die Werbungen also noch deutlich unterschieden, ist heute fast keine Abgrenzung mehr zu erkennen. Auch der inhaltliche Rahmen stimmt heute mehr als fr&#252;her &#252;berein.</p>
<p>„Zusammenfassend weisen die Ergebnisse des Vergleichs auf die Herausbildung eines globalen Stils in der Autowerbung hin, der haupts&#228;chlich visuell kommuniziert und emotionales Erleben in den Vordergrund stellt. Kulturell bedingte Unterschiede sind insgesamt weniger deutlich ausgepr&#228;gt, aber nicht verschwunden.“</p>
<p>Literaturhinweis<br />
Temath, Bettina<br />
Kulturelle Parameter in der Werbung<br />
Deutsche und US-amerikanische Automobilanzeigen im Vergleich, VS Verlag.<br />
ISBN: 978-3-531-17474-7</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.vs-verlag.de/" target="_blank">www.vs-verlag.de</a></p>
<p>Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 03.11.2010</p>
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		<title>Kommunale Wertsch&#246;pfung durch Erneuerbare Energien steigt 2011 auf 8,9 Milliarden Euro</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 11:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kosub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Branchen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien sorgt f&#252;r steigende Besch&#228;ftigung, Einkommen und Steuereinnahmen f&#252;r die kommunalen Kassen. Auf 8,9 Milliarden Euro beziffert das Institut f&#252;r &#246;kologische Wirtschaftsforschung (I&#214;W) diese Wertsch&#246;pfungseffekte f&#252;r das kommende Jahr. Dazu steuern &#214;kostrom-Kraftwerke rund 7,5 Milliarden Euro bei, Anlagen zur W&#228;rme- und Kraftstofferzeugung jeweils rund 740 Millionen Euro. Im Auftrag der Agentur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.marketingguerilla.net/wp-content/uploads/2010/11/163682_L2kX.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6167" title="163682_L2kX" src="http://www.marketingguerilla.net/wp-content/uploads/2010/11/163682_L2kX.jpg" alt="" title="163682_L2kX" width="300" height="221" /></a>Der dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien sorgt f&#252;r steigende Besch&#228;ftigung, Einkommen und Steuereinnahmen f&#252;r die kommunalen Kassen. Auf 8,9 Milliarden Euro beziffert das Institut f&#252;r &#246;kologische Wirtschaftsforschung (I&#214;W) diese Wertsch&#246;pfungseffekte f&#252;r das kommende Jahr.</p>
<p>Dazu steuern &#214;kostrom-Kraftwerke rund 7,5 Milliarden Euro bei, Anlagen zur W&#228;rme- und Kraftstofferzeugung jeweils rund 740 Millionen Euro. Im Auftrag der Agentur f&#252;r Erneuerbare Energien haben die Forscher untersucht, wie hoch die kommunale Wertsch&#246;pfung durch Erneuerbare Energien in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2011 ausf&#228;llt.<span id="more-6166"></span></p>
<p>„Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kostet Geld, aber er sorgt auch f&#252;r messbare Mehrwerte“, kommentiert J&#246;rg Mayer, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Agentur f&#252;r Erneuerbare Energien die Ergebnisse der Studie. „Die Umlage, die Verbraucher f&#252;r Strom aus Erneuerbaren Energien zahlen m&#252;ssen, wirkt wie ein regionales Konjunkturprogramm. St&#228;dte und Gemeinden, die sich mit Erneuerbaren Energien versorgen, sparen nicht nur Kosten f&#252;r teure Rohstoffimporte. Sie sorgen auch daf&#252;r, dass neue Arbeitspl&#228;tze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen flie&#223;en – und das kommt letztlich auch allen Verbrauchern wieder zugute“, so Mayer weiter.</p>
<p>In diesem und im kommenden Jahr erwirtschaftet die Installation und der Betrieb von Photovoltaikanlagen mehr als die H&#228;lfte der gesamten Wertsch&#246;pfung (5,8 bzw. 3,9 Mrd. Euro). An zweiter Stelle folgt die Windenergie mit jeweils rund 2,2 Mrd. Euro. Biogas, Biomasse und Biokraftstoffe sorgen zusammen f&#252;r einen Mehrwert von 1,8 bzw. 2 Mrd. Euro. Untersucht wurden alle Wertsch&#246;pfungseffekte von der Investition und Installation der Anlage, &#252;ber Wartung und Betriebsf&#252;hrung bis hin zum Handel. Den Berechnungen liegen Ausbau-Prognosen der Branchenverb&#228;nde zugrunde.</p>
<p>Die vollst&#228;ndige Studie und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter <a href="http://http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/wertschoepfung.html">http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/wertschoepfung.html</a></p>
<p><!--  google_ad_section_end -->Quelle: Agentur f&#252;r Erneuerbare Energien, 13.10.2010</p>
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		<title>Umfrage: Berufsverbot f&#252;r schlechte Bankberater?</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Mascholleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien & Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Bankberater]]></category>
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		<category><![CDATA[Faktenkontor]]></category>
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		<description><![CDATA[Die gro&#223;e Mehrheit der Deutschen begr&#252;&#223;t die Idee, Bankberater bei nachgewiesen fehlerhafter Beratung mit einem Berufsverbot zu belegen. 81 Prozent der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sind der Meinung, dass die zurzeit gepr&#252;fte Gesetzesinitiative, zumindest ein zeitweises Verbot der Beratert&#228;tigkeit einzuf&#252;hren, angezeigt w&#228;re. Dies ergab eine repr&#228;sentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gro&#223;e Mehrheit der Deutschen begr&#252;&#223;t  die Idee, Bankberater bei nachgewiesen fehlerhafter Beratung mit einem  Berufsverbot zu belegen. 81 Prozent der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sind der  Meinung, dass die zurzeit gepr&#252;fte Gesetzesinitiative, zumindest ein  zeitweises Verbot der Beratert&#228;tigkeit einzuf&#252;hren, angezeigt w&#228;re. Dies  ergab eine repr&#228;sentative Umfrage der Kommunikationsagentur  Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesb&#252;rgern.<span id="more-6105"></span></p>
<p>Als besonders schwerwiegende Verfehlung der  Bankberater wird dabei von den Deutschen eine unzureichende Aufkl&#228;rung  &#252;ber Risiken (66 Prozent) und das Verheimlichen von Provisionen (61  Prozent) gewertet.</p>
<p>Nach Meinung von knapp jedem Zweiten sollten zudem  Beratungsleistungen sanktioniert werden, die komplett an den  Anlagew&#252;nschen des Kunden vorbei gehen. Ein fehlerhaft erstelltes  Beratungsprotokoll sehen immerhin 43 Prozent als verwerflich an und  fordern daf&#252;r die Pr&#252;fung eines Berufsverbots.</p>
<p>Befragt nach eigenen negativen Erfahrungen bei der  Bankberatung wurde jeder Vierte nicht ausreichend &#252;ber Anlagerisiken  informiert oder &#228;rgerte sich &#252;ber versteckte Provisionen. Knapp 45  Prozent machten dagegen keine Angaben &#252;ber m&#246;gliche schlechte  Erfahrungen in der Bankberatung.</p>
<p>Quelle: Faktenkontor, September 2010</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Br&#246;tchen von der Tankstelle? Studie zu Tankstellen-Shoppern gibt Aufschluss &#252;ber Kaufgewohnheiten</title>
		<link>http://www.marketingguerilla.net/2010/11/01/broetchen-von-der-tankstelle-studie-zu-tankstellen-shoppern-gibt-aufschluss-ueber-kaufgewohnheiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 08:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Mascholleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien & Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nielsen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Tankstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Tankstellen-Shopper]]></category>
		<category><![CDATA[Warengruppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wurst kauft man beim Metzger, Br&#246;tchen beim B&#228;cker. Doch was tun, wenn morgens auf dem Weg zur Arbeit der Magen knurrt? Wie praktisch, dass das Lieblingsbr&#246;tchen auch an der Tankstelle erh&#228;ltlich ist. Das sehen mehr als die H&#228;lfte aller Tankstellen-Shopper in Deutschland so und kaufen dort ihre Backwaren ein. In der Altersgruppe der 35- bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wurst kauft man beim Metzger, Br&#246;tchen  beim B&#228;cker. Doch was tun, wenn morgens auf dem Weg zur Arbeit der Magen  knurrt? Wie praktisch, dass das Lieblingsbr&#246;tchen auch an der  Tankstelle erh&#228;ltlich ist. Das sehen mehr als die H&#228;lfte aller  Tankstellen-Shopper in Deutschland so und kaufen dort ihre Backwaren  ein. In der Altersgruppe der 35- bis 54-j&#228;hrigen liegt der Anteil sogar  &#252;ber 60 Prozent. Zwar ist der Lebensmitteleinzelhandel nach wie vor die  bevorzugte Einkaufsst&#228;tte, doch die bequeme M&#246;glichkeit, Backwaren an  Tankstellen zu erwerben, hat Erfolg. In &#214;sterreich ist das Verhalten  &#228;hnlich. In der Schweiz kaufen sogar dreiviertel der Tankstellen-Shopper  Backwaren. Damit ist diese Warengruppe die am h&#228;ufigsten nachgefragte  an Schweizer Tankstellen.<span id="more-6099"></span></p>
<p>In Deutschland werden Backwaren zum &#252;berwiegenden  Teil morgens gekauft. In der Schweiz hingegen ist der abendliche Einkauf  dieser Warengruppe jedoch h&#228;ufiger.</p>
<p>Wochentags konsumieren 38 Prozent der Befragten in  Deutschland ihr Br&#246;tchen dann auch gleich in oder an der Tankstelle, 22  Prozent tun dies im Auto. Am Wochenende hingegen werden Backwaren zu 50  Prozent f&#252;r den Verzehr zu Hause eingekauft.</p>
<p>Doch warum greift ein K&#228;ufer zu den Backwaren? 39  Prozent der K&#228;ufer in Deutschland nennen als Grund ein spontanes  Bed&#252;rfnis, ein Viertel kaufen ihre Backwaren aus Bequemlichkeit an der  Tankstelle. In &#214;sterreich und der Schweiz sind mangelnde Alternativen  der h&#228;ufigste Kaufgrund.</p>
<p>Doch Br&#246;tchen oder Croissant ist nicht das gleiche:  der deutsche Tankstellen-Shopper hat seine Lieblingsbackwaren. Jeder  F&#252;nfte verzichtet sogar ganz auf einen Kauf, wenn das gew&#252;nschte  Backwerk nicht verf&#252;gbar ist. Ein gutes Drittel der K&#228;ufer entscheidet  sich in einer Out-of-Stock-Situation f&#252;r ein anderes Produkt derselben  Warengruppe. 20 Prozent kaufen das Produkt sogar in einem anderen  Gesch&#228;ft ein. Doch das scheint gl&#252;cklicherweise selten notwendig zu  sein. 85 Prozent<strong> </strong>der Befragten gaben an, dass ihre Backware immer  oder fast immer verf&#252;gbar sei. In &#214;sterreich und der Schweiz ist die  Verf&#252;gbarkeit genauso gut. Die Tendenz, ganz auf den Kauf zu verzichten,  ist jedoch mit 12 Prozent (Schweiz) bzw. 14 Prozent (&#214;sterreich)  geringer.</p>
<p>Zur Studie: Die Ergebnisse stammen aus der neuen  Studie &#8220;Kaufverhalten von Tankstellen-Shoppern in DACH&#8221; der USP  marketing intelligence GmbH. 1.750 Personen in Deutschland, &#214;sterreich  und der Schweiz wurden onlinegest&#252;tzt zu ihren Kaufgewohnheiten von 19  Warengruppen in Tankstellen befragt.</p>
<p>Quelle: Nielsen, Oktober 2010</p>
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		<title>Journalisten: Demokratisch, aber manipulativ</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 21:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liesel Pusacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien & Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Hillebrand]]></category>
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		<description><![CDATA[Akademie f&#252;r Publizistik nimmt Image der Redakteure unter die Lupe Unter der Lupe: Umfrage offenbart gespaltenes Bild von Journalisten (Foto: pixelio.de/Th. Wengert) Hamburg (pte) &#8211; Knapp zwei Drittel der Deutschen halten Journalisten f&#252;r manipulativ. Vor allem die J&#252;ngeren haben das Vertrauen in den Journalismus verloren: Von den 14- bis 29-J&#228;hrigen sind 70 Prozent der Meinung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.marketingguerilla.net/wp-content/uploads/2010/09/news_150.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6087" title="news_150" src="http://www.marketingguerilla.net/wp-content/uploads/2010/09/news_150.jpg" alt="" width="150" height="124" /></a>Akademie f&#252;r Publizistik nimmt Image der Redakteure unter die Lupe</p>
<p>Unter der Lupe: Umfrage offenbart gespaltenes Bild von Journalisten (Foto: pixelio.de/Th. Wengert)</p>
<p>Hamburg (pte) &#8211; Knapp zwei Drittel der Deutschen halten Journalisten f&#252;r manipulativ. Vor allem die J&#252;ngeren haben das Vertrauen in den Journalismus verloren: Von den 14- bis 29-J&#228;hrigen sind 70 Prozent der Meinung, dass sich Journalisten nicht immer ethisch korrekt verhalten. Im Gegensatz dazu sind 81 Prozent der Meinung, dass Journalisten f&#252;r das Funktionieren einer Demokratie wichtig sind. Das ist das Ergebnis einer repr&#228;sentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Akademie f&#252;r Publizistik <a href="http://www.akademie-fuer-publizistik.de">http://www.akademie-fuer-publizistik.de</a>.<span id="more-6086"></span>Zu ihrem 40-j&#228;hrigen Bestehen untersucht die Akademie das Image von Journalisten in der &#214;ffentlichkeit. &#8220;Die Umfrage zeigt: Das Image ist nicht so gut, wie es sein m&#252;sste und nicht so schlecht, wie es sein k&#246;nnte&#8221;, sagt Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik der S&#252;ddeutschen Zeitung, Dozent und Mitglied des Ethikrates an der Akademie f&#252;r Publizistik. &#8220;Der Journalismus braucht keine Imagekampagne. Er braucht gute Journalisten. Ein Journalismus, dem die Leute trauen und vertrauen, ist wichtiger denn je.&#8221;</p>
<p>Qualit&#228;t der Arbeit verbessern</p>
<p>Die forsa-Umfrage offenbart ein gespaltenes Bild von den Journalisten: Am h&#228;ufigsten schreiben die Befragten den Journalisten die Eigenschaften &#8220;gebildet, hartn&#228;ckig und gut informiert&#8221; zu. 35 Prozent halten Journalisten aber auch f&#252;r unpr&#228;zise. Nur 42 Prozent glauben, dass sie unabh&#228;ngig sind. &#8220;Um das Vertrauen der Menschen in den Journalismus zu st&#228;rken, gibt es nur einen Weg: Wir m&#252;ssen die Qualit&#228;t unserer Arbeit verbessern&#8221;, sagt Annette Hillebrand, Leiterin der Akademie f&#252;r Publizistik gegen&#252;ber pressetext. „Sorgfalt und Recherche sind f&#252;r die Berichterstattung essentiell. Journalisten sollen sich nicht nur auf Pressemitteilungen verlassen, sondern die Dinge gr&#252;ndlichst hinterfragen,“ erkl&#228;rt Hillebrand.</p>
<p>Fast die H&#228;lfte der Befragten ist zudem der Meinung, dass die Medien sich zu sehr mit Nebens&#228;chlichkeiten besch&#228;ftigen &#8211; und nicht die Themen und Probleme aufgreifen, die die Menschen wirklich bewegen. Vor allem Befragte zwischen 14 und 29 Jahren finden ihre Themen in den Medien nicht wieder. Hinzu kommt: F&#252;r einen Teil der Befragten sind die Beitr&#228;ge in den Medien nicht verst&#228;ndlich. Drei Viertel der Leute geben an, dass sie in der Regel die Berichte in Zeitung, Fernsehen und Radio verstehen. Vor allem &#228;ltere Menschen kritisieren, dass viele Sachverhalte zu kompliziert dargestellt werden.</p>
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