Der Mensch am Arbeitsplatz als unterschätzter Faktor

19. November 2010 um 06:13 Uhr von Ralf Kosub

Es erscheint paradox: Der arbeitende Mensch – die sogenannte “peopleware” – ist ein zentraler Faktor für die Entwicklung des Fortschritts. Dennoch ist der Mensch am Arbeitsplatz die am häufigsten vernachlässigste Einflussgröße auf dem Gebiet der Zukunftsforschung. Das geht aus einer Umfrage unter Zukunftsforschern aus Netzwerken in der gesamten Welt im 14. Bericht “2010 State of the Future” des Millennium Projects hervor, zu dem die Zukünftige Technoligien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH beigetragen hat.

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Geburtenmonitor: Prognostizierte Geburtenziffer für das Jahr 2010 liegt bei 1,34

um 06:09 Uhr von Ralf Kosub

Die prognostizierte TFR wird im Geburtenmonitor veröffentlicht und liegt für das Jahr 2010 bei 1,34 Kindern pro Frau.

Im Geburtenmonitor des RZ werden seit 2008 monatliche zusammengefasste Geburtenziffern auf der Basis amtlicher Geburtenzahlen und geschätzter Altersstrukturen von Frauen berechnet. Die Ziele des Monitors sind, zeitnah Veränderungen im Geburtenverhalten der Deutschen aufzudecken und diese so differenziert wie möglich abzubilden.

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Tatort Amtsstube

14. November 2010 um 10:07 Uhr von Ralf Kosub

Korruption, Unterschlagung und andere Straftaten sind nicht nur in Unternehmen, sondern auch in der öffentlichen Verwaltung ein gravierendes Problem.

In deutschen Behörden verursachen kriminelle Handlungen jährlich direkte finanzielle Schäden von mindestens zwei Milliarden Euro, wobei sich allein die Korruptionsfälle (Bestechlichkeit und Vorteilsannahme) auf wenigstens 20.000 Delikte pro Jahr addieren dürften, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg hervor geht. Zwischen 2008 und 2010 gab es bei 52 Prozent der befragten Behörden mindestens eine nachgewiesene Straftat oder einen konkreten Verdacht auf kriminelle Handlungen. Die Studie erfasst erstmals repräsentativ die Kriminalitätsbelastung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Untersuchungsbasis ist eine Befragung von 500 Behördenvertretern sowie 1.000 Bundesbürgern durch TNS Emnid.

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Studie zu Führungspositionen: Frauen unterschätzen die eigene Leistung

um 10:00 Uhr von Ralf Kosub

Im Wettbewerb um die Besetzung von Führungspositionen schätzen Frauen die eigene Leistung im Durchschnitt geringer ein als Männer. Laut einer vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichten Studie trägt dies maßgeblich zur Verringerung der Aufstiegschancen von Frauen bei.

Im Rahmen eines Verhaltensexperiments mussten BWL-Studenten der Universität Chicago zunächst ihre eigene Leistung aus einem früheren Experiment bewerten, in dem unter Zeitdruck einfache Rechenaufgaben zu lösen waren. Für eine korrekte Selbsteinschätzung erhielten sie Geld. Wer sich zu hoch oder zu niedrig einschätzte, ging leer aus.

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Digitale Medien beliebter als TV, Radio und Print

11. November 2010 um 11:03 Uhr von Strike

Internet, Smartphone und Tablet PC werden von Verbrauchern mittlerweile häufiger und intensiver genutzt als die klassischen Medien wie TV, Radio und Print. Das ist das Ergebnis der aktuellen Onlinebefragung von Tomorrow Focus Media.

Für die Studie ‘The Digital Day’ wurden 2.021 Nutzer der Websites im Portfolio des Online-Vermarkters befragt. Dabei zeichne sie jedoch kein repräsentatives Bild der Bevölkerung, da 70 Prozent der Befragten männlich sind und die Grundgesamtheit vergleichsweise jung ist.

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Deutsche und amerikanische Autowerbung im Vergleich

9. November 2010 um 05:54 Uhr von Ralf Kosub

Im Vordergrund ein Cowboy, der lässig an seinem Pickup lehnt und seine Pferde auf der Weide stolz begutachtet. Das ist keine Szene aus einem modernen Western, sondern eine typische amerikanische Autowerbung aus den 1980ern. Zum selben Zeitpunkt sah die Autoreklame in Deutschland ganz anders aus; hier stand eher der Ingenieur im Vordergrund; was zählte waren Funktionalität, Fortschritt und Wirtschaftlichkeit.

Woher jedoch kommen die Unterschiede in der Werbung, warum setzen die Amerikaner mehr auf das Herz, wobei sich die Deutschen Autofirmen eher an den Kopf des Kunden richten?

Dr. Bettina Temath von der TU Dortmund hat versucht, genau das herauszufinden und untersuchte insgesamt 762 deutsche und amerikanische Automobilanzeigen der Jahrgänge 1980/1981 und 2005/2006. Dabei fand sie vor allem heraus, dass die Globalisierung auch in der Autobranche eine gewichtige Rolle spielt.

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Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien steigt 2011 auf 8,9 Milliarden Euro

6. November 2010 um 11:50 Uhr von Ralf Kosub

Der dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien sorgt für steigende Beschäftigung, Einkommen und Steuereinnahmen für die kommunalen Kassen. Auf 8,9 Milliarden Euro beziffert das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) diese Wertschöpfungseffekte für das kommende Jahr.

Dazu steuern Ökostrom-Kraftwerke rund 7,5 Milliarden Euro bei, Anlagen zur Wärme- und Kraftstofferzeugung jeweils rund 740 Millionen Euro. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien haben die Forscher untersucht, wie hoch die kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2011 ausfällt.

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Umfrage: Berufsverbot für schlechte Bankberater?

1. November 2010 um 09:00 Uhr von Enrico Mascholleck

Die große Mehrheit der Deutschen begrüßt die Idee, Bankberater bei nachgewiesen fehlerhafter Beratung mit einem Berufsverbot zu belegen. 81 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind der Meinung, dass die zurzeit geprüfte Gesetzesinitiative, zumindest ein zeitweises Verbot der Beratertätigkeit einzuführen, angezeigt wäre. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

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Brötchen von der Tankstelle? Studie zu Tankstellen-Shoppern gibt Aufschluss über Kaufgewohnheiten

um 08:52 Uhr von Enrico Mascholleck

Wurst kauft man beim Metzger, Brötchen beim Bäcker. Doch was tun, wenn morgens auf dem Weg zur Arbeit der Magen knurrt? Wie praktisch, dass das Lieblingsbrötchen auch an der Tankstelle erhältlich ist. Das sehen mehr als die Hälfte aller Tankstellen-Shopper in Deutschland so und kaufen dort ihre Backwaren ein. In der Altersgruppe der 35- bis 54-jährigen liegt der Anteil sogar über 60 Prozent. Zwar ist der Lebensmitteleinzelhandel nach wie vor die bevorzugte Einkaufsstätte, doch die bequeme Möglichkeit, Backwaren an Tankstellen zu erwerben, hat Erfolg. In Österreich ist das Verhalten ähnlich. In der Schweiz kaufen sogar dreiviertel der Tankstellen-Shopper Backwaren. Damit ist diese Warengruppe die am häufigsten nachgefragte an Schweizer Tankstellen.

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Journalisten: Demokratisch, aber manipulativ

12. September 2010 um 21:23 Uhr von Liesel Pusacker

Akademie für Publizistik nimmt Image der Redakteure unter die Lupe

Unter der Lupe: Umfrage offenbart gespaltenes Bild von Journalisten (Foto: pixelio.de/Th. Wengert)

Hamburg (pte) – Knapp zwei Drittel der Deutschen halten Journalisten für manipulativ. Vor allem die Jüngeren haben das Vertrauen in den Journalismus verloren: Von den 14- bis 29-Jährigen sind 70 Prozent der Meinung, dass sich Journalisten nicht immer ethisch korrekt verhalten. Im Gegensatz dazu sind 81 Prozent der Meinung, dass Journalisten für das Funktionieren einer Demokratie wichtig sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Akademie für Publizistik http://www.akademie-fuer-publizistik.de.

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