Gastbeitrag von Gunar Sohn: Döpfner und die Niederlage der alteuropäischen Inhalteproduzenten

17. November 2009 um 06:55 Uhr von Liesel Pusacker

Warum wir keine Massenmedien mehr brauchen und die Umerziehung von Online-Nutzern anmaßend ist

Bonn/Monaco – CARTA-Blogger Robin Meyer-Lucht hat über ein Rededuell geschrieben, dass wir wohl noch lange in Erinnerung behalten werden. Meyer-Lucht beschreibt ein als eine Inszenierung des ideengeschichtlichen Konflikts zwischen alteuropäischem Inhalteproduzentenmodell und neuamerikanischem Netzwerkpubliziermodell. Es geht um eine Disput zwischen dem Axel Springer-Chef Mathias Döpfner und Huffington Post-Herausgebern Arianna Huffington auf dem Monaco Media Forum. „Mit Döpfner vs. Huffington prallten instruktive Gegensätze aufeinander. Auf der einen Seite Döpfner, der darauf besteht, dass nur mit Bezahlinhalten und einem ‚verlässlichen Urheberrecht’ in Zukunft ‚Qualitätsjournalismus’ finanzierbar sei. Auf der anderen Seite Arianna Huffington, die dafür steht, Nachrichten zu ‚kuratieren’, indem sie eigene Redaktionsinhalte, mit Links auf andere Sites und Blog-Beiträgen kombiniert. Döpfner und Huffington verkörpern nicht nur geradezu archetypisch diese Ansätze, sondern sie sind auch Protagonisten, die sie rhetorisch zu vertreten wissen”, so Meyer Lucht. Huffington sei beim Streitgespräch wacher, schneller und gewitzter gewesen. „Als Döpfner von ‚Inhaltediebstahl’ sprach, sprang ihm Huffington ins Wort. Sie bestand darauf, dass ihre Publikation sich strikt an das Urheberrecht halte, noch nie eine Auseinandersetzung darüber geführt habe und im Gegenteil ständig von klassischen Medien gebeten werde, doch auf diese zu verlinken”, führt der CARTA-Blogger weiter aus. Huffington weiter: „Obwohl Sie unglaublich überzeugend klingen, Herr Döpfner, wird es sich zeigen, dass Sie unglaublich falsch liegen…Sie können nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen. Und den Fluss, in den Sie steigen möchten, den gibt es nicht mehr. ”

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Channel 4 plant Flugzeugabsturz-Show

16. November 2009 um 06:56 Uhr von Liesel Pusacker

channel-41“Plane Crash” soll Quoten-Hit des Jahres 2010 werden

Channel 4 ist für provokative TV-Sendungskonzepte bekannt (Foto: channel4.com)

London (pte) – Der britische Privat-TV-Sender Channel 4 http://www.channel4.com wird offenbar niemals müde, was die Entwicklung fragwürdiger Showkonzepte betrifft. Laut Bericht des Guardian hat der Fernsehanbieter, der bereits des Öfteren mit umstrittenen Sendungen für Aufregung gesorgt hat, für 2010 schon einen neuen Quoten-Hit parat, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Bei “Plane Crash”, so der bezeichnende Titel der geplanten Show, können Zuseher live beim Absturz eines Passagierflugzeugs dabei sein. Unzählige vorher angebrachte Kameras sollen das Publikum dabei jede einzelne Sekunde des Geschehens hautnah miterleben lassen.

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“Ein PC muss so einfach wie ein Toaster zu bedienen sein”

14. November 2009 um 07:41 Uhr von Winfried Braun

moshe_rappoportIBM-Trendforscher Moshe Rappoport freut sich über digitalen Aha-Effekt

IBM-Trendforscher Moshe Rappoport im Gespräch mit pressetext (Foto: IBM)

Rüschlikon (pte) – Rund 60 Jahre nach Beginn des Computerzeitalters ist die IT generationsübergreifend in die Mitte der Gesellschaft gerückt. Zu diesem Schluss kommt der Technologieforscher Moshe Rappoport, Executive Technology Briefer bei IBM Research Zürich http://www.zurich.ibm.com, im Interview mit pressetext in Rüschlikon. “Im Prinzip hat es bis heute gedauert, dass jeder versteht, was man mit einem Computer alles machen kann. Dafür werden wir jetzt Zeuge eines ungeahnten digitalen Aha-Effekts, der stark von den Entwicklungen im Smartphone- und Mobiltelefonbereich beeinflusst wird”, erklärt Rappoport.

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US-Universitäten boykottieren E-Reader

13. November 2009 um 06:51 Uhr von Winfried Braun

e-readerLesegeräte für sehbehinderte Studenten nicht geeignet

US-Universitäten fordern von Amazon Nachbesserungen beim Kindle (Foto: amazon.com)

San Francisco (pte) – Elektronische Lesegeräte, sogenannte “E-Reader”, gewinnen für den Bildungsbereich zunehmend an Bedeutung. Während Produkte wie der Kindle von Amazon Schülern und Studenten vor allem ein interessanteres interaktives Lernen ermöglichen und die zu tragende Bücherlast verringern sollen, fehlt für einen breiteren Bildungseinsatz der modernen Technologie aber noch der letzte Feinschliff.

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Substanzieller Dreiklang: Handelsblatt kommt mit grundlegenden Innovationen in Print, Online und Mobil

1. November 2009 um 12:07 Uhr von Winfried Braun

handelblattDüsseldorf (ots) – Das Handelsblatt, Deutschlands führende Wirtschafts- und Finanzzeitung, erscheint ab morgen im kompakten, gehefteten Business-Format, das hierzulande einzigartig ist. Die Marke Handelsblatt investiert jedoch nicht nur in das innovative Printprodukt, sondern stellt einen substanziellen Dreiklang für die moderne Wirtschafts- und Finanzelite her: Das Online-Portal handelsblatt.com wird optisch nochmals auf eine höhere Stufe gestellt und erhält neue Video-Formate, Blogs und Hintergrundseiten. Ein neues Mobil-Angebot mit umfassenden Smart-Phone-Applikationen rundet die Produkt-Offensive ab.

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Sargverkauf: Wal-Mart konfrontiert Kunden mit Tod

31. Oktober 2009 um 07:22 Uhr von Winfried Braun

sargGünstige Preise und Finanzierungsmodelle sollen Kunden anlocken

Retailer bietet nun auch Särge an (Foto: pixelio.de, karrenbrock.de)

Bentonville/Düsseldorf (pte) – Der US-amerikanische Einzelhandelsriese Wal-Mart http://www.walmart.com hat eine neue Verkaufsnische entdeckt und bietet seinen Kunden neuerdings auch Särge an. Auch wenn die skurrile Verkaufsidee bei praktisch denkenden Amerikanern Anklang findet, zeigen sich vor allem traditionelle Bestatter empört. Das Angebot reicht von sogenannten “Mom” oder “Dad Remembered” Sargausführungen aus Stahl zum Preis von 895 Dollar bis hin zu Särgen, die aus Bronze gefertigt und dementsprechend teurer (2.899 Dollar) käuflich zu erwerben sind.

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Gastbeitrag von Gunnar Sohn — Mit der Design Thinking-Methode die Serviceökonomie verbessern

30. Oktober 2009 um 07:12 Uhr von Liesel Pusacker

Das ist in Deutschland leider noch selten der Fall

Auf dem Nürnberger Fachkongress Voice Days plus stellte Bernhard Schindlholzer von der Universität St. Gallen wirtschaftliche Bedeutung des Service Design-Ansatzes vor. Viele Firmen würden sich nicht wirklich in die Rolle ihrer Kunden begeben. „Wie oft passiert es denn, dass man sich als Mitarbeiter, Vorstandschef oder Bereichsleiter eines Unternehmens anonym in die Rolle des Kunden versetzt und wirklich erlebt, was er macht. So wurden dem Top-Management von General Motors immer nur die besten Fahrzeuge auf einer Teststrecke präsentiert.

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“World of Exhibitions” – die Messe für Messeaussteller zieht Bilanz

27. Oktober 2009 um 06:52 Uhr von Winfried Braun

world-of-exhibitionsTrotz geringer Besucheranzahl eine gelungene Auftaktveranstaltung

Foto: World of Exhibitions 2009 Messestand 1 (Copyright: Kontakt Verlags und Werbe GmbH)

Berlin (pts) – Vom 23. bis 25. September 2009 fand auf dem Messegelände Berlin zum ersten Mal die Fachmesse “World of Exhibitions”, die Messe für Messeaussteller, statt. Auf 5.500 qm präsentierten sich knapp 96 Aussteller dem interessierten Fachpublikum. Knapp 1.113 Besucher fanden sich auf der Messe ein.

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“Der Deutsche Comedypreis 2009″: Cindy aus Marzahn und Dieter Nuhr als beste Komiker ausgezeichnet

24. Oktober 2009 um 07:10 Uhr von Winfried Braun

rtl_150Köln (ots) – Zur Verleihung des Deutschen Comedypreises 2009,  hatte sich wieder die gesamte Comedyszene Deutschlands versammelt, unter ihnen die Laudatoren der Gala: Max Giermann als Karl Lagerfeld, Hugo Egon Balder, Michael Kessler, Michael Mittermeier, Johann König, Eckart von Hirschhausen u.v.a. Dieter Nuhr führte durch die witzige Preisverleihung.

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Digitale Fotos sollen zurück ins Fotoalbum

20. Oktober 2009 um 07:25 Uhr von Winfried Braun

pixablePixable holt Bilder von Facebook und Co.

Das offene Konzept von Pixable stößt mitunter auf Kritik (Foto: pixable.com)

New York (pte) – Das klassische Fotoalbum ist nach dem Siegeszug der digitalen Fotografie zur Seltenheit geworden. Unterschiedliche Unternehmen bieten Services an, mit denen Bilder vom Computer wieder ihren Weg zurück auf das Papier finden können. Aus den privaten Galerien können ohne großen Aufwand Fotobücher erstellt und gedruckt werden.

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