Wer nicht wirbt, stirbt! – Werbung in der Bestattungsbranche
von Winfried Braun
Bestatter sind eine neue Herausforderung für die Werbebranche
Düsseldorf (ots) – Vom 17. bis 18. September diskutieren in Berlin Experten über Marketing und Werbung in einer sensiblen Branche, die noch immer voller Tabus steckt. Die außergewöhnliche Veranstaltung “Wer nicht wirbt, stirbt! – Werbung in der Bestattungsbranche” ist mit 250 Teilnehmern bis auf den letzten Platz ausgebucht. Über 130 Kreative haben an dem gleichnamigen Wettbewerb mit innovativen Entwürfen teilgenommen.
Bestatter sind erster Ansprechpartner im Trauerfall, Berater, Unternehmer, moderne Zeremonienmeister und Experten in einem gesellschaftlich verdrängten Bereich. Ihr Selbstverständnis hat sich analog zu ihren anspruchsvollen Aufgaben verändert. Die PR-Arbeit von Bestattern dokumentiert dieses neue Selbstbewusstsein bereits ansatzweise.
Bei der Tagung “Wer nicht wirbt, stirbt! – Werbung in der Bestattungsbranche” diskutieren erstmals Vertreter des Deutschen Werberats und des Deutschen Marketing-Verbands mit PR- und Marketing-Profis, Rechtsanwälten und Bestattern über Werbung in der Bestattungsbranche. Was Bestatter werblich wagen und wie junge Kreative mit dem Thema umgehen, zeigt der Award des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur in Kooperation mit dem Deutschen Marketing-Verband, der am Abend an die Gewinner für die ausgezeichneten Werbeideen verliehen wird. Mit dem Wettbewerb wurde eine neue Sprache für eine veränderte Gesellschaft gesucht und gefunden.
Die Pressekonferenz findet am 16.09.2009 von 11.00-12.00 Uhr im dbb Forum in der Friedrichstraße 169/170 statt. Gezeigt werden Streitpunkte, Lösungswege und die prämierten Ideen aus dem Wettbewerb.
Über das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur:
Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. setzt sich in öffentlichen Veranstaltungen, Publikationen und Förderprojekten mit dem Wandel der Bestattungskultur auseinander. Bestattungskultur ist Teil der Kultur und Spiegel der ethischen Werte einer Gesellschaft. Tod und Trauer, Traditionen und Rituale haben eine private und eine öffentliche Dimension, die in unserer Gesellschaft zunehmend verloren geht. Deshalb geht es um Impulse für eine bewusste Auseinandersetzung mit der Bestattungs- und Erinnerungskultur. Seit dem Mittelalter gilt die Bestattung als siebtes Werk der Barmherzigkeit. Und heute? Um diese Frage zu beantworten, fördert das Kuratorium Projekte zur Auseinandersetzung mit dem Tod in Musik, Malerei, Philosophie, Literatur, Religion, Psychologie und anderen Bereichen. Weitere Informationen unter: www.kuratorium-bestattungskultur.de
Bei der Pressekonferenz stehen Ralf Michal, Bestatter in Schweinfurt und Mitglied des Vorstands des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, sowie Dr. Kerstin Gernig, Geschäftsführerin des Kuratoriums, zur Verfügung.











