30. September 2009 um 22:18 Uhr von Enrico Mascholleck
Auf der einen Seite: Endliche Rohstoffquellen. Sukzessiv steigende Ölpreise. Auf der anderen Seite: Der Wunsch nach Individualverkehr. Eine weltweit wachsende PKW-Flotte. Verkehrskollaps in den Ballungszentren. Kontinuierlich steigende Umweltbelastung. Die Frage, die sich unweigerlich aufdrängt: Gibt es eine Zukunft für den Individualverkehr? Und wie könnte diese aussehen? Diesem Thema widmet sich die Diplomarbeit von Christian Förg.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fuhr im Jahr 2008 in Deutschland jeder der 82,0 Millionen Einwohner durchschnittlich fast 2 000 Kilometer mit Bussen und Bahnen.
Diskussion über Copyright nach wie vor hitzig (Foto: pixelio.de/RainerSturm)
Wien (pte) – Die Frage nach dem Umgang mit dem Urheberrecht im Internetzeitalter scheidet die Geister. Wie im Rahmen des Internet Summit Austria 2009 (isa) der Internet Service Provider Austria (ISPA) http://www.ispa.at deutlich wurde, stehen sich Rechteinhaber bzw. Kreative und Vertreter der Internetwirtschaft in starken Gegenpositionen gegenüber.
29. September 2009 um 21:53 Uhr von Enrico Mascholleck
Kampagnen zum Thema “Alkohol am Steuer” gibt es viele. Kampagnen mit dem erhobenen Zeigefinger. Kampagnen, die den Betrachter mittels Schockerlebnis erreichen wollen. Kampagnenposter an Autobahnen. In Blaulicht getauchte Schrottautos vor Diskotheken und, und, und. Es geht auch anders: Anbei ein interessantes Beispiel – für das man sicherlich eine gewisse Affinität für den britischen Humor benötigt – von der Insel.
Das neue Discussion Paper des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung “Ungleiche Nachbarn” zeigt, dass die demografische Entwicklung in Deutschland und Frankreich gegensätzlich verläuft – mit enormen Langzeitfolgen. Bis Mitte des Jahrhunderts dürfte Frankreich mehr Einwohner haben als Deutschland.
Finanzkrise, Börsencrashs, gescheiterte Megafusionen und auch das ganz normale Wirtschaftsleben belegen: psychologische Faktoren spielen in der Wirtschaft eine wichtige und oft auch entscheidende Rolle. Im praktischen wirtschaftlichen Handeln wird deren Bedeutung jedoch häufig noch vernachlässigt. Darauf weist der Verband zur Förderung der Wirtschaftspsychologie e.V. (WiPs) in einer aktuellen Stellungnahme zur Finanz- und Wirtschaftskrise hin.
“Freemium”: Kostenlose Web-Angebote kombiniert mit Premiuminhalten
Facebook-Games boomen in Krisenzeiten (Foto: Playfish)
London (pte) – Die Games-Branche setzt zunehmend auf kostenlose Online-Spiele mit zusätzlichen Premiuminhalten, für die die Nutzer bezahlen müssen. Die Kombination aus Gratis-Games und kostenpflichtigen Extras entwickelt sich für die Developer zu einer lohnenden Einnahmequelle und soll insbesondere auch Nutzer von Social Networks ansprechen.
Sammel-E-Mail-Adressen von Unternehmen, die beispielsweise mit Info@ beginnen, stellen Kunden oft auf eine harte Geduldsprobe: Auf 60 Prozent der Anfragen folgt erst nach ungefähr einer Woche eine Antwort. Etwa ein Viertel der Kunden in Deutschland wartet noch länger oder bekommt teilweise sogar gar keine Rückmeldung.
Das Problem: Viele Betriebe schaffen es nicht, in Info@-Postfächern auflaufende elektronische Post effizient zu verwalten und Zuständigkeiten zu regeln. Damit nehmen sie leichtfertig unzufriedene Kunden in Kauf. Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Steria Mummert Consulting unter 1.000 Bundesbürgern.
27. September 2009 um 17:07 Uhr von Winfried Braun
Schnelle Entscheidungshilfe zur Freizeitgestaltung
Goby sucht nach Freizeitbeschäftigungen (Foto: goby.com)
Boston (pte) – Die neue Internetsuchmaschine Goby http://www.goby.com will gelangweilten Usern bei der Freizeitgestaltung unter die Arme greifen. Das US-Webangebot, das Dienstagabend erstmals online ging, versteht sich als eine Art “Entscheidungshilfe” zur Beschäftigungsfindung und erleichtert die Planung diverser Aktivitäten. Anders als herkömmliche Suchmaschinen lässt sich mit Goby schnell und ohne Umwege “irgendetwas zu tun” finden – sei es in der Nachbarschaft oder auch an weiter entfernt gelegenen Orten. Goby fordert seine Nutzer – das Angebot ist derzeit auf die USA beschränkt – dazu auf, “ihr eigenes Abenteuer zu schaffen”.
Wie kann man verhindern, dass individuelle Zufriedenheit bei weniger Konsummöglichkeiten sinkt?
Das hat Dr. Astrid Matthey vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik untersucht und ihre Ergebnisse auf aktuelle Diskussionen zum Umweltschutz angewandt. Ihr Fazit: Je stärker der gesellschaftliche Fokus auf materiellem Konsum liegt, desto mehr sinkt die Zufriedenheit bei Konsumreduktion, und desto weniger Rückhalt haben Maßnahmen zum Umweltschutz in der Bevölkerung.