31. Mai 2008 um 17:03 Uhr von Ralf Kosub
Hohe Erwartungen sollen noch übertroffen werden
Die Olympischen Spiele 2008 in China werden massiven Einfluss auf die Medienberichterstattung und die Werbung haben. Die Wachstumsraten in den wichtigsten örtlichen Medien werden die ohnehin hohen Erwartungen weit übertreffen. So wiesen die Werbeinvestitionen in den jeweiligen Gastgeberländern auch bei vergangenen Spielen hohe zweistellige Wachstumsraten auf. Angaben von Nielsen Media Research zufolge lag das Wachstum der Werbeinvestitionen in Atlanta 1996 und in Sydney 2000 bei 16 Prozent sowie in Athen 2004 bei 13 Prozent. Die chinesische Medienlandschaft profitierte in den vergangenen drei Jahren bereits von einem Wachstum der Werbeausgaben von rund 20 Prozent. Die Olympischen Spiele in Peking 2008 werden darüber hinaus für “außergewöhnliche Resultate” sorgen, ist sich Nielsen-Geschäftsführer Ludger Wibbelt sicher.
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um 17:03 Uhr von Ralf Kosub
Die Deloitte TMT Predictions 2008 zeigen wie jedes Jahr die wichtigsten globalen Trends im Technologie-, Medien- und Telekommunikationssektor auf. Kaum eine Branche ist heute international so vernetzt und aufgestellt wie der TMT-Sektor. Globale Trends sind daher für nahezu jede Region relevant, wo Hochtechnologie und moderne Telekommunikation eine zentrale Rolle spielen – ganz gleich, ob in den USA, Europa oder den Wachstumsmärkten Asiens. Insofern wird dies auch die deutsche Agenda der nächsten 12 Monate entscheidend mitbestimmen.
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um 15:40 Uhr von Ralf Kosub
Produktionsanstieg von über 70 Prozent krempelt gesamte Branche um
Auf die Autobranche kommen in den nächsten zehn Jahren angesichts einer bevorstehenden Wachstumsexplosion im Bereich Billig-Autos signifikante Veränderungen zu. Das Segment Low Cost wird bis 2017 einen Produktionsanstieg von 74 Prozent erleben. Die Marke von 15 Mio. produzierten Einheiten wird schon 2015 überschritten, wie das Essener Marktforschungsunternehmen R. L. Polk aufzeigt. Demgegenüber soll die herkömmliche Auto-Herstellung mit einem Wachstum von nur 30 Prozent im gleichen Zeitraum deutlich hinterher hinken. Der Anstoß zu dem Boom wurde vom indischen Autobauer Tata Motors mit seinem Billig-Auto Nano gegeben. Die Konkurrenz ließ jedoch nicht lange auf sich warten. So kündigte Renault in Zusammenarbeit mit Nissan und dem indischen Hersteller Bajaj Motors Anfang Mai einen vergleichbaren Wagen unter dem Codenamen ULC zu einem Preis von rund 1.600 Euro an.
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um 15:39 Uhr von Ralf Kosub
Unternehmen noch immer zu sorglos – 1,35 Mrd. Euro jährlicher Schaden
Rund 56 Prozent der Handelsunternehmen und Konsumgüterhersteller der Bundesrepublik versinken zusehends im Sumpf der Wirtschaftskriminalität. Allein vom Frühjahr 2005 bis 2007 erlitt die gesamte Branche jährliche Schäden von rund 1,35 Mrd. Euro durch Betrug, Unterschlagung, Produktpiraterie und Korruption. Zu diesem Ergebnis gelangt die globale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers in ihrer Erhebung “Wirtschaftskriminalität 2008 in Handel und Konsumgüterindustrie”. “Diese Zahl hat eine bedeutende Größe. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass es zu wenig Kontrollen gibt. Vor allem bei Mittelständlern genießen die Mitarbeiter ein großes Vertrauen. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass das Vertrauen missbraucht wird”, so Steffen Salvenmoser, PwC-Partner im Bereich Forensic Accounting Services. Mit zwölf Einzeldelikten je Unternehmen sind deutsche Händler und Konsumgüterhersteller im Schnitt doppelt so häufig betroffen wie ausländische Wettbewerber. Aber auch branchenübergreifend sieht es mit 49 Prozent nur wenig besser aus.
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um 15:37 Uhr von Ralf Kosub
Agenturriesen beschäftigen Firmen in Bulgarien und Costa Rica
Das Thema Outsourcing erreicht nun auch die Online-Werbewelt. Zunehmend mehr große US-Agenturen lagern die Produktion von Kampagnen in Billigländer wie Bulgarien oder Costa Rica aus. Die Kreativarbeit sowie alle wichtigen Entscheidungen liegen zwar weiterhin in den Händen der Werberiesen, die mit internationalen Konzernen wie General Motors oder Microsoft arbeiten. Die “grobe” Arbeit allerdings wird an kleinere ausländische Firmen weitergegeben. Dabei zahlen die Agenturen zwischen 20 und 50 Prozent weniger als dieselbe Arbeit beispielsweise innerhalb der USA kosten würde, berichtet das Wall Street Journal. Zwischen den auftraggebenden Unternehmen und den Firmen im Ausland besteht zumeist überhaupt kein Kontakt.
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29. Mai 2008 um 07:38 Uhr von Ralf Kosub
Verlage und Druckereien müssen jedoch innovativer werden
Der Markt für gedruckte Medien ist trotz aller Abgesänge noch lange nicht tot. Das ist die Kernaussage einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Printmedien könnten demnach trotz der digitalen Konkurrenz wachsen, wenn sie verschiedene Erfolgsfaktoren beherzigen. “Auch wenn der multimediale Wettbewerb mit TV und Internet immer härter wird, haben Printmedien einzigartige Stärken”, erläutert Roland-Berger-Berater Alexander Mogg. Die Verlage müssten aber jetzt strategisch die Weichen für die nächsten fünf bis zehn Jahre stellen.
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um 07:37 Uhr von Ralf Kosub
Mit rund der Hälfte aller weltweiten Gentechnik-Flächen sind die USA unumstritten das Gentechnikland Nummer Eins. Dementsprechend unglaublich klingt der Plan des US-Wissenschaftsjournalisten Jeffrey Smith, den dieser auf dem Kongress “Planety-Diversity” intern vorstellte: Innerhalb von zwei Jahren will Smith demnach die USA gentechnikfrei machen.
Grundlage der “Kampagne für gesünderes Essen in Amerika” sind dutzende wissenschaftlich dokumentierte Fälle, die Gesundheitsrisiken durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) belegen. “Gesundes Essen heißt: Keine GVO” lautet die Kernaussage der Kampagne. Gesundheitsbewusste Einkäufer sollen die Lebensmittelindustrie zwingen, auf Gentechnik-Bestandteile in ihren Produkten gänzlich zu verzichten. Dies soll in drei Schritten vollzogen werden: Zuerst gelte es, im Verband mit Naturkostherstellern eine allgemein anerkannte Definition für den Begriff “gentechnikfrei” zu entwickeln. Dann sollen gesundheitsbewusste Einkäufer flächendeckend mit Informationen versorgt und zum Schluss Einkaufsführer verbreitet werden, die den gezielten Griff zu gentechnikfreien Produkten ermöglichen.
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um 07:35 Uhr von Ralf Kosub
Modell soll neue Werbekunden anlocken
Microsoft bietet Geldgeschenke, wenn User Produkte von bestimmten Anbietern kaufen, die sie durch Live Search gefunden haben. Die unternehmenseigene Suchmaschine soll damit Aufwind gegenüber dem mächtigen Konkurrenten Google bekommen und sowohl die Zahl der Suchanfragen als auch die Zahl der Werbekunden soll steigen. Das Modell soll Werbekunden anlocken, indem ihnen ein präziseres Zahlungsmodell geboten wird. Verschiedene Varianten stehen zur Auswahl, unter anderem eine, bei der für Werbung nur gezahlt werden muss, wenn wirklich ein Produkt verkauft wird, berichtet das Wall Street Journal.
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28. Mai 2008 um 21:47 Uhr von Ralf Kosub
Aufwändige Displayanzeigen im Abwärtstrend
Suchmaschinenmarketing stellt klassische Onlinewerbeformen zunehmend in den Schatten. Während vor dem Hintergrund der schwachen US-Wirtschaft besonders das Wachstum bei aufwändigen Displayanzeigen langsam ins Stocken gerät, entwickelt sich die Suchmaschinenwerbung weiterhin sehr stark. Wie die New York Times berichtet, haben in den vergangenen Wochen gleich mehrere große Player im Onlinewerbegeschäft wie etwa Yahoo oder Time Warner durchwachsene Ergebnisse bekannt gegeben. Außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass die Online-Verlage weniger Geld mit dem Verkauf von Werbeflächen erzielen. So sanken laut dem Index des Werbetechnologieunternehmens Pubmatic allein von März auf April dieses Jahres die Preise für Onlinewerbung, die von den großen Ad-Networks bezahlt wurden, um 23 Prozent.
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um 21:46 Uhr von Ralf Kosub
“Buzz Targeting” verbindet Werbung mit gefragten Videos
YouTube hat vor einigen Tagen sein neuestes Produkt im Bereich Werbung vorgestellt: “Buzz Targeting”. Mithilfe eines Algorithmus werden dazu Videos auf YouTube identifiziert, die rasch steigende Popularität aufweisen. Werbende können mit ihre Botschaften dann auf genau diese Videos abzielen, um so vom Effekt der viralen Verbreitung des Inhalts zu profitieren. “Ich finde diese Idee sehr spannend insbesondere für das Branding”, kommentiert Mario Fischer, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Würzburg. Ein Pilottest mit dem Medienunternehmen Lionsgate war nach Angaben der Unternehmen erfolgreich.
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