Wachstumsmarkt Facility Services

31. März 2008 um 19:09 Uhr von Ralf Kosub

Der deutsche Markt für externe Facility Services blieb auch 2007 auf Expansionskurs und wuchs im Vergleich zu 2006 um 6,8% auf 40,44 Mrd. Euro. Auch für die kommenden Jahre bis 2011 prognostiziert Interconnection Consulting in seiner soeben erschienenen Studie kein Ende des Outsourcings, sondern ein durchschnittliches Wachstum von 6,3%.

Der deutsche Gesamtmarkt für Facility Services, d.h. der Palette aller Dienstleistungen (z.B. Gebäudereinigung, Catering, technische und kaufmännische Dienste), die während eines Lebenszyklus eines Gebäudes anfallen, erreichte im Jahr 2007 ein Volumen von 90,15 Mrd. Euro. Dabei liegt Verhältnis der internen, selbst erbrachten Leistungen, zu den externen, bereits ausgelagerten Services, bei 55% (49,7 Mrd. €) zu 45% (40,4 Mrd. €). Euro. Bis 2011 nimmt der Anteil der ausgelagerten Leistungen weiter zu, da neben dem allgemeinen Trend zum Outsourcing auch bei neu erstellten Gebäuden diese Services gleich fremd vergeben werden.

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Der Mann das unbekannte Wesen

29. März 2008 um 23:56 Uhr von Ralf Kosub

Das Geheimnis ist nunmehr gelüftet: Eine neue Studie des Zukunftsinstituts liefert umfangreiches Marketing-Wissen für die Zielgruppe „Mann“.

Mann auf Arbeit, Frau am Herd – von diesen Rollenbildern haben wir uns schon lange verabschiedet. Wie aber sehen die männlichen Alternativen aus? Avanciert er zum Shopping-Häschen oder dank getunter Kinderwägen und Elterngeld gar zur Hyper-Mama? Die Antwort darauf geben die Autoren der aktuellen „Männerstudie“ aus dem Zukunftsinstitut.

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Es ist nicht alles Gold was glänzt

28. März 2008 um 21:32 Uhr von Ralf Kosub

Dies gilt manchmal auch für Märkte. In diesem Fall für den Beschaffungsmarkt China. Entsprechend den Ergebnissen einer aktuellen Studie nimmt jedes dritte Unternehmen beim Einkauf in China Verluste in Kauf.

China hat sich als Beschaffungsmarkt für deutsche Unternehmen etabliert, aber nicht jedes Unternehmen profitiert im gleichen Maße. Wie aus der neuen Studie “Beschaffungslogistik im China-Geschäft. Kosten – Prozesse – Strategien” der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) hervor geht, beträgt der Preisvorteil bei den aus China am günstigsten beschafften Produktgruppen im Vergleich zu Deutschland bis zu 50 Prozent.

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Die etwas andere Event Location

27. März 2008 um 23:31 Uhr von Ralf Kosub

Bild der KochwerkstattKochwerkstatt eröffnet in ehemaliger Kohlezeche – feine Düfte statt Kohlenstaub und CO2

Industriekultur geht auch anders: In der ehemaligen Zeche Ewald in Herten eröffnet im April 2008 ein Kochstudio. Initiator und Besitzer ist der bekennende Feinschmecker und Koch Giovanni Chiaradia sowie Annette Reisch. Damit ist die Route der Industriekultur um eine kulinarische Attraktion reicher. Denn, was könnte der Kultur zuträglicher sein, als ein fein zubereitetes Essen?

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Industrie beobachtet ihre Kritiker im Internet

um 00:11 Uhr von Winfried Braun

Hamburg (ots) – Wer in Internetforen, Blogs oder sogenannten Bewertungsportalen seine Meinung über die Qualität von Hotels, Autos und Produkten aller Art äußert, kann dabei neuerdings von der Werbeindustrie beobachtet werden. Die Agentur Interone Worldwide, eine Tochter der Werbeagentur BBDO, hat eine Software entwickelt, die automatisch Internetforen nach positiven und negativen Äußerungen über die Produkte einer Firma untersucht. "Der Clou ist, dass die Software ohne eine gezielte Suchanfrage zu tauglichen Ergebnissen kommt", sagt der Interone-Geschäftsführer Christoph Mecke der ZEIT. Sie erkennt positive und negative Meinungsäußerungen und kann sogar potenzielle Käufer identifizieren. Teilweise durchsucht das Programm mehrere Hunderttausend Internet-Seiten. Zum Teil würden auch Konsumenten identifiziert, "die viele Beiträge schreiben".

Ein Hersteller, der feststellt, dass sein Produkt im Internet auf negative Resonanz stößt, kann die Agentur dann mit Maßnahmen zur Image-Aufbesserung beauftragen. Dabei geht es aber nicht darum, sich anonym als einfacher Nutzer auszugeben. "Die Communitys sind extrem sensibel. Werbung und gezielte Einflussnahme werden schnell entlarvt", sagt Mecke. Auf einen offenen Umgang mit den eigenen Fehlern dagegen reagiere die Netzgemeinde durchaus positiv.

Last Exit Autobahnkirche

26. März 2008 um 21:42 Uhr von Ralf Kosub

Wer hat sie noch nicht erspäht, die neben den in Asphalt gegossenen Lebensadern in die offene Landschaft gemeißelten Kathedralen der Moderne: die Autobahnkirchen. Die sich häufig daran anschließenden Fragen der Nutzung und Nutzergruppen können nun endlich beantwortet werden.

Das Katholische Fachhochschul-Forschungszentrum ZeKiS (Zentrum für Kirchliche Sozialforschung) hat von Sommer 2007 bis Winter 2007/08 eine Befragung zur Nutzung und Akzeptanz von 23 deutschen Autobahnkirchen durchgeführt. Danach werden Autobahnkirchen von rund 40 % der Besucher gezielt und mehrfach angefahren. Sie sind “Durchreise-Inseln” – hauptsächlich für Berufstätige und Besucher. Diese kommen häufig und erhoffen sich Erholung sowie spirituelle Inspiration. Ein weiteres Ergebnis: Es gibt sogar Autobahnkirchenfans!

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Nichtrauchen als rebellischer Akt

um 13:13 Uhr von Martin Henseler

MeierKurt Tabakaromabonbons Ein Produkt, das gefällt: Meierkurt Tabak-Aromabonbons

Schon seit 2004 ist der deutsche Süßwarenmarkt um ein Exotikum reicher: Bonbons mit Tabakgeschmack. Seinerzeit mit freundlicher journalistischer Aufmerksamkeit begleitet, hat das Produkt inzwischen den Weg in diverse Vertriebskanäle gefunden. In einem Süßwarenautomaten ist mir diese Packung ins Auge gefallen, wie sie zwischen Ültje-Erdnüssen und Mamba-Kaubonbons ihren Platz behauptete: Tabakbraunes Design, mit einem Che-Guevara-Portrait auf der Vorderseite. Stolze zwei Euro waren zu bezahlen, um dieses Produkt mit doch eher fragwürdigem Nutzenversprechen zu erwerben, aber ich konnte mich nicht zurückhalten. Kein Wunder, wie mich zwischenzeitlich die Webseite von Meierkurt aufklärte, handle es sich doch hier um einen "starken Impulsartikel" mit "großem Kundenpotential (ca. 20 Mio. Raucher)".

Das stimmt. Ich bin nämlich seit Jahren wieder Nichtraucher, also noch über das angepeilte Marktpotenzial hinaus angesprochen worden! Und weswegen? Zweifelsfrei weil es ein abgedrehtes, noch nicht dagewesenes Produkt ist, nämlich ein Paket Kamellen, das nach Tabak schmecken soll, ohne aber Nikotin zu beinhalten. Und diese Aussage wird mit einem Che-Guevara-Portrait garniert, so dass sich der nikotinfrei lutschende Tabakgenießer geradezu revolutionär vorkommen muss. Nichtrauchen als rebellischer Akt. Vergessen wir dabei nicht: Eigentlich ist es ja gerade der Akt des Rauchens, der traditionell als nonkonformistisch, freiheitsbetont, identitätsstiftend, teils auch erotisch und vor allem als rebellisch empfunden oder zumindest beworben wurde. Und dieser Akt des Rauchens geht zwingend mit dem Halten von qualmenden Zigaretten oder Zigarren einher. So wie Che Guevara nicht gerade selten eine dicke Havanna zwischen die Zähne geklemmt hatte.

Das ist vielleicht gerade der Clou in der heutigen Zeit, da sich Raucher draußen unter Heizpilzen treffen: Nicht die Aufnahme der Droge Nikotin verschafft die eigentliche Befriedigung, sondern einfach das Bewusstsein, Tabak zu sich zu nehmen. Mitten unter Leuten. In Kirchen, Krankenhäusern oder Kindergärten. So erklärt es uns auch der Packungstext: Auf der Vorderseite steht groß "nikotinfrei", hinten folgt die Präzisierung: "Für alle Nichtraucher-Zonen, wie z. B. im Flugzeug, im Meeting…" – in denen man früher Nikotinpflaster verwandte. Mit diesem Junkie-Habitus räumt Meierkurt gründlich auf. Schwach ist, wer die Droge braucht – cool ist, wer raucht, weil es ihm schmeckt! Und auf den Geschmack muss jetzt niemand mehr verzichten!

Aber schmecken die Bonbons auch?

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Copy & Paste für Fortgeschrittene

25. März 2008 um 19:25 Uhr von Ralf Kosub

Im Geschwindigkeitsrausch der Arbeitswelt ist das „Copy & Paste-Phänomen“ bereits zum allgegenwärtigen Zustand geworden. Richtig angewendet bietet Copy & Paste nicht nur Geschwindigkeitsvorteile, sondern kann einer Arbeit durchaus schon einmal die notwendigen geistigen Höhenflüge bescheren. Falsch angewendet kann es hier und da nicht nur peinlich, sondern auch ganz schön teuer werden.

(openPR) – Der Fachautor und Ghostwriter Dr. Rainer Hastedt hat seinen aktuellen Ratgeber Text-Plagiat am 17. März 2008 auf seiner Website ghostwriting-service.de veröffentlicht. Das für Verfasser(innen) von Texten aller Art gedachte Buch steht als kostenloser Download zur Verfügung.

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Studie: Markentreue Konsumenten stehen auf Qualität

um 10:43 Uhr von Ralf Kosub

Laut Ipsos Studie schätzen Konsumenten außerdem ein gutes Preis-Leistungsverhältnis an ihrer Stammmarke. Innovationen spielen eine untergeordnete Rolle.

Jeweils mehr als drei Viertel aller markentreuen Konsumenten schreiben ihrer Stammmarke eine hohe Qualität zu – bei Jeans (89%), Bier (87%), Schokolade (86%), Kosmetika (83%), Handys (81%), Putz- und Reinigungsmitteln (81%) und Kaffee (81%) sind es sogar über 80 Prozent. Etwa ebenso viele behaupten, ihre Stammmarke überzeuge sie immer wieder. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist ein weiteres Attribut, das Stammmarken mehrheitlich zugeschrieben wird. Vor allem markentreue Verwender von Mineralwasser (75%), Joghurt (73%) und Waschmittel (71%) sind davon überzeugt.

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Testbericht Tele-Shopping

16. März 2008 um 13:18 Uhr von Ralf Kosub

Die Wahl des idealen Absatzkanals ist eine im Marketing nicht unbedeutende Entscheidung. Problematisch kann es werden, wenn ein Kanal mit Imageproblemen behaftet ist.

Einkaufen kann so schön sein: Auf dem Sofa Platz nehmen, Fernseher einschalten und zu einem Shoppingsender zappen. Dort gibt es ständig Angebote aller Art – von der Bratpfanne bis zum Computer. Bestellt wird per Telefon oder Internet. Doch diese Bequemlichkeit wird im schlimmsten Fall teuer bezahlt, wie die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet. Die Experten haben Technik-Angebote der Teleshopping-Sender untersucht. Ergebnis: Käufer müssen mit lückenhafter und meist sogar falscher Beratung, veralteten Geräten und oft viel zu hohen Preisen rechnen. Untersucht wurden Angebote von RTLShop, QVC, HSE24 und 1-2-3-TV. Die Experten haben mehr als 1.200 Minuten Teleshopping-Sendungen angesehen und die Technik-Angebote analysiert. Dabei fiel auf, dass die Verkaufsmoderatoren häufig mit geschickten Maschen in die Irre führten. So wurde etwa bei QVC ein veraltetes Fujitsu-Siemens Amilo LI1705-Notebook mit den Worten „am besten man nimmt ’ne Marke, dann hat man die Garantie, dass das vom Feinsten ist“ beworben. Manchmal gingen die Moderatoren bei ihren Kaufdruck-Maschen zu weit, wie die COMPUTERBILD-Tester bei HSE24 sahen: „Keinen PC zu Hause? Dann haben Sie wohl auch kein fließend Wasser, keinen Strom.“

Neben dem „Markentrick“ war bei den Verkäufern der „Ausverkauft-Trick“ sehr beliebt: Dem Zuschauer wurde vorgespielt, dass ein Produkt fast ausverkauft sei und er sofort zuschlagen müsse. Auch waschechte Falschaussagen wurden von den COMPUTERBILD-Experten entlarvt. So wurde etwa bei einem Handy die Kamera mit Autofokus angepriesen – obwohl es gar keinen Autofokus hat. Außerdem sollte das Handy „normalerweise 600 Euro“ kosten. Dabei ist es schon für die Hälfte zu haben.

Sollte bei dem einen oder anderen Leser nun ein Aha-Erlebnis einsetzen: Auch für alle Teleshopping-Kunden gilt ein 14-tägiges Rückgaberecht. Außerdem werden die Aussagen der Moderatoren zum Vertragsbestandteil. Hält ein Produkt solche Versprechen nicht ein, kann der Kunde vom Kaufvertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern.

Quelle: Pressemitteilung Computerbild vom 14.03.2008 (www.computerbild.de und http://openpr.de/news/196421/Abzocke-beim-Tele-Shopping.html)