Diskussionsbeiträge: Demografischer Wandel – eine Trendwende im Marketing?

von Winfried Braun

Ralf KosubSo einhellig die Meinung zur Existenz des demografischen Wandels auch ist, so weit gehen die Prognosen und Strategien dazu auseinander – das Wie, Wo und Wann, das Ausmaß selbst sowie die adäquate Reaktion des Marketings. Je nach persönlichen und beruflichen Hintergrund und auch Blickwinkel fallen die Meinungen hierzu naturgemäß anders aus. Einige Statements und Diskussionsbeiträge vom 5. Treffen der MarketingGuerilla möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Wie sehen Sie die Zukunft? Haben Sie sich hierzu bereits eine Meinung gebildet? Diskutieren Sie mit uns. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Hugo BellgardtHugo Bellgardt, Geschäftsführer BDG, Interims Management, Personalentwicklung, Projektentwicklung
„Die Grundfrage für mich ist: Wo sind die Produkte für neue Zielgruppen und wie werden diese vermarket? Ich kann derzeit nicht erkennen, dass zum Beispiel speziell für die ältere Zielgruppe ein großer Markt erschlossen wird, der dem ohne Zweifel bestehenden riesigen Potenzial entspricht.“

Alena DoussetAlena Dousset, Stellvertretende Schatzmeisterin MarketingGuerilla
„Die Zielgruppe der 50+ sollte wie Luxuskunden behandelt werden. Die Produkte für diese Gruppe sind keine Massenmarkt-Produkte sondern nach den Bedürfnissen maßgeschneiderte Produkte. Bekanntlich ist die Zeit, die man in die Beratung und Betreuung von Luxuskunden investiert, länger und intensiver als beim Verkauf von Produkten des Massenmarkts. Die persönliche Beratung und Betreuung für die ältere Kundenzielgruppe ist daher die Basis für eine erfolgreiche Kundengewinnung und Kundenbindung. Anbieter von Serviceleistungen sollten mit ihren Kunden im Beratungsgespräch auf Augenhöhe kommunizieren. Das bedeutet, dass bewusst ältere Mitarbeiter für die ältere Klientel eingestellt werden sollen.“

Liesel PusackerLiesel Pusacker, Stellvertretende Vorsitzende MarketingGuerilla
„Erst die frühzeitige Vernetzung von Produktentwicklern, Marktforschern und Marketingexperten ermöglicht uns, die Zielkundenmärkte der Zukunft, die sich demographisch abzeichnen, gezielt, umfassend und synergetisch zu bearbeiten.“

Dr. Detlef ZaunDr. Detlef Zaun, CEO avendi management and technology consulting
„Die meisten der heute verwendeten demoskopischen Erhebungen zeigen leider nur idealisierte Entwicklungsstränge, bei denen „Was-wäre-wenn Szenarien“ nicht zur Anwendung kommen. Berücksichtigt man beispielsweise aktuelle Aussagen der WHO und des Robert-Koch-Institutes zu den Folgen einer pandemisch auftretenden aviären Influenza, so kann für Deutschland von 100.000 – 160.000 Toten je mittelschweren Pandemiefall und einem Einbruch von 50 Milliarden €  im Bruttoinlandprodukt mit vollkommen veränderten Konsumverhalten ausgegangen werden. Da eine hohe Mortalitätsrate aufgrund fehlender Immunisierung insbesondere bei den 20-40-Jährigen auftreten wird, sind existierende demoskopische Vorhersagen zu derzeit viel zu unscharf.“

„Die Marketing-Strategen gehen oft falsche Wege: Es wird versucht, für innovative technische Produkte ein Bedürfnis bei den Kunden zu schaffen. Meine Aufforderung ist aber: Erkennen Sie die aktuellen Bedürfnisse der Kunden und schneiden Sie ihre Produkte exakt auf diese Grundbedürfnisse zu.“
 

Hartmut LoosHartmut Loos, Vivento Technical Services GmbH, Experte Technische Dienstleistung Festnetz
Zur These: Durch den demographischen Wandel wird in Deutschland ein  Fachkräftemangel entstehen, sodass die Personalstellen verstärkt dieses Segment in Deutschland umwerben müssen.
„Der demographische Wandel führt vor allem in Deutschland (und einigen anderen EU-Staaten) dazu, dass die Bevölkerung immer älter wird. Global bleibt die „gesunde“ Bevölkerungsstruktur („mehr Junge als Alte“) aber erhalten. Durch den globalen Wettbewerb wird der Fachkräftemangel in Deutschland problemlos durch hochqualifizierte und hochmotivierte Menschen aus dem Ausland kompensiert. Die besondere deutsche Situation der Überalterung kann nur durch mittelständige Firmen, die sich auf diese speziellen Nischen spezialisiert haben, erfolgreich genutzt werden.”

Zur These: Die meisten Dienstleistungsanbieter beachten den Markt der „älteren“ Kundengruppen noch zu wenig, obwohl dieses Segment vor allem in Deutschland überproportional wachsen wird.
„Es lohnt sich hier zu prüfen, wann sich ein beratungs- und personalintensives Engagement sich lohnt und wann die Automatisierung durch Self-Service-Prozesse angebracht ist. Die besondere deutsche Situation kann nur durch mittelständige Firmen, die sich auf diese speziellen Nischen spezialisiert haben, erfolgreich genutzt werden. Für eine Deutsche Telekom zum Beispiel besteht die Gefahr, dass das Gesamtportfolio zu breit gefächert und dadurch unübersichtlich wird. Die Folge: Sinkende Effizienz einerseits; anderseits wird die Telekom nicht mehr mit einer „Message“ verbunden, so dass der Markenwert gefährdet ist.”

Holger WeberHolger Weber, T-Mobile Deutschland GmbH, Experte Vertriebsmanagement & Prozesse GK
„Heute spricht man oft von dem Nischenmarkt der kaufkräftigen Senioren und von ihren Bedürfnissen. Bis 2050 steigt weltweit stetig der Anteil der über 50-jährigen Konsumenten und zwingt zunehmend auch Anbieter von Massenmarktprodukten, ihren Marketingmix dieser Entwicklung anzupassen. Mit zunehmendem Anteil der älteren Bevölkerung werden voraussichtlich deren höhere Erwartungen an Ansprache, Produkt und Kundenservice auch in Deutschland immer stärker erfolgsbestimmend für die Hersteller, auch von Massenmarktprodukten.“

Winfried BraunWinfried Braun, Schriftführer MarketingGuerilla
„Eine Besonderheit älterer Menschen ist, dass sie nicht als Senioren tituliert werden wollen.“

Volkmar Doil, Leiter Interne Kommunikation Vivento Customer Services GmbH
“Jetzt bloß keine “werbliche Breitseite” auf die sogenannten “Alten”. Ja, wir werden älter. Ja, diese Zielgruppe wächst. Doch gerade in dieser Zielgruppe nehmen auch Krankheitsbilder wie beispielsweise Demenz-Krankheiten überproportional zu. Diese Entwicklungen sind m. E. nicht in den Daten des Statistischen Bundesamtes berücksichtigt und sollten unsere Zielgruppeneuphorie ein wenig relativieren.”

Ursula Döhnert, Vivento Customer Services GmbH, Redakteurin
„Das Angebot steuert die Nachfrage“ – ein Satz der heute zu überdenken ist. Das Internet hat die individuellen Bedürfnisse potentieller Käufer und damit die Nachfrage längst in den Vordergrund gerückt. Sie sind viel besser über Produkte informiert und können ihre Kaufentscheidung ganz nach individuellen Bedürfnissen treffen. In 2008 werden die deutschen Verbraucher, laut Bundesverband des Deutschen Versandhandels, die Rekordsumme von voraussichtlich 16,8 Mrd. € bei Online-Shopping-Touren ausgeben. Modernes Marketing sollte deshalb zum einen mehr auf die Bedürfnisse von Kunden ausgerichtet sein und zum anderen, auch die Online-Medien verstärkt nutzen. Möglicherweise führt das insgesamt zu segmentspezifischem Marketing, das sich sowohl an jungen wie älteren Käufern orientiert.”

Zusammenstellung: Winfried Braun, Ralf Kosub

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4 Kommentare

  1. Anbei ein aktueller Focus-Online-Artikel zum Thema:

    Ratenkredite – Senioren unerwünscht

    Schon ab 60 wird ein Bankdarlehen zur Glückssache. Ab 70 ist nicht mal mehr Ratenkauf drin. Als Kreditnehmer sind Senioren unerwünscht. Die Kinder sollen bürgen.

    Neues Auto, sanierte Zähne, barrierefrei umgebauter Wohnraum: Wer auf die 60 zugeht, muss zum Kreditendspurt ansetzen. Größere Anschaffungen sollten dann schon angeleiert sein – rechtzeitig, bevor die meisten Banken und Sparkassen die Rollläden herunterlassen. Sobald ein älterer Mensch am Kreditschalter auftaucht, winken die meisten Institute ab.

    Ab 60 wird es zunehmend schwierig, ein Darlehen an Land zu ziehen. Ab Mitte 60 wird ein Kredit zur reinen Glückssache, zum Sechser im Lotto – und zwar unabhängig von Sicherheiten, Einkommen und sonstigem Vermögen, klagt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (Bagso). Für ältere Kunden gälten eindeutig strengere Maßstäbe als für junge.
    Je älter der Kunde, desto weniger ist er als Kreditnehmer erwünscht, so auch die Erfahrungen von Hanne Schweitzer vom “Büro gegen Altersdiskriminierung” in Köln. “Wir haben von Anbietern erfahren, die selbst vermögenden Kunden maximal drei Monatsrenten Kredit einräumen”, erzählt Thomas Bieler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Absolut unverständlich, wie er meint: Bei entsprechenden Sicherheiten trage die Bank kein Risiko. Schafft es ein 63-Jähriger tatsächlich, Geld geliehen zu bekommen, muss er dafür richtig teuer bezahlen – über Extra-Restschuldversicherungen.

    Mit 70 ist längst Schluss mit Krediten

    Zwar kennen auch die Mathematiker der Geldinstitute die aktuelle Lebenserwartung der Deutschen: Frauen werden danach durchschnittlich 82, Männer knapp 76 Jahre alt. Für Bürger um die 70 ist aber schon längst Schluss mit Krediten. In diesem Alter ist nicht einmal mehr der Ratenkauf im Elektromarkt drin. Banken fürchten, die Kunden könnten sterben, bevor ihre Schulden abgezahlt sind.

    Offiziell gibt es keine festgeschriebenen Altersbeschränkungen für Darlehen. Das Thema ist delikat. “Ob ein Kredit gewährt wird oder nicht, ist immer eine Einzelfallentscheidung”, versichert Thomas Schlüter vom Bundesverband deutscher Banken (BdB). Hinter den Kulissen gebe es sehr wohl pauschale Vorgaben für die rote Karte, gestaffelt nach Lebenserwartung und Pflegerisiko, weiß Bagso-Sprecherin Dorothea Werner-Busse. Ganz gleich, ob es sich um größere Immobilienkredite handelt, um kleine Verbraucherdarlehen, Überziehungskredite, Kreditkarten oder Ratenzahlungsvereinbarungen.
    Als konsumfreudige “Silver Ager” sind Senioren und Rentner heiß umworben. Die über 60-Jährigen geben nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung jährlich 316 Milliarden Euro aus – das entspricht einem Drittel des privaten Konsums. Als Antragsteller für Kredite dürfen sie sich dagegen als Bürger zweiter Klasse fühlen, wie eine Sammlung von Fallbeispielen des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) zeigt.

    Wie hart es sein kann, als fideler 60-Jähriger plötzlich keinen Cent mehr auf Pump zu bekommen, hat ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen erfahren müssen. Der Vorruheständler Martin F., 61, und seine Frau, die Frührentnerin Hannelore, 60, wollten ihren Altersruhesitz nach Konstanz am Bodensee verlagern. Dazu sollte ihre bisherige Immobilie verkauft werden, ein neues Häuschen war schon in Aussicht. Die Differenz von 100 000 Euro wollte sich das Paar von der Hausbank leihen. Bei jeweils fast 10 000 Euro Nettorente im Monat kein Problem, dachten beide. Von wegen: Das vermögende Ehepaar kassierte eine Abfuhr. Begründung: zu alt für so eine so große Kreditsumme, üppige Renten hin oder her.

    Auch bei anderen Banken konnte das Ehepaar nicht landen, wie Bagso-Sprecherin Werner-Busse erzählt. Dabei wäre der Kredit dreifach über die Grundschuld abgesichert gewesen. Ein bombensicheres Geschäft für jede Bank.

    Der Faktor “Alter” spielt bei der Kreditvergabe eine zunehmend stärkere Rolle, monieren Verbraucherschützer. Und das, obwohl ältere Kunden im Schnitt nachweislich weniger Probleme mit der Kreditrückzahlung hätten als junge. Die Rente fließt garantiert. Ruheständlern droht weder Arbeitslosigkeit noch Einkommensausfall bei Krankheit. Sicherheiten sind ebenfalls häufig vorhanden.

    “Es gibt kein Grundrecht auf Darlehen”

    Trotzdem muss mit Ablehnung rechnen, wer auf seine alten Tage 20 000 Euro für eine Dachreparatur geliehen haben will. Oder sein Haus altersgerecht umbauen und eine Hypothek aufs Haus aufnehmen will. “Einzelfälle”, winkt Felix Schnellbacher vom Verband deutscher Pfandbriefbanken ab. “Es gibt kein Grundrecht auf Darlehen.”

    Auch im Bereich der Ratenkredite, wo es um deutlich geringere Summen geht, kriegen Senioren gern die rote Karte gezeigt. So wollte sich ein Beschäftigter, Anfang 60, im sicheren Arbeitsverhältnis, zusammen mit seiner Frau, einer Rentnerin, noch ein Wohnmobil zulegen. Der Kauf sollte über einen Konsumentenkredit finanziert werden. 15 000 Euro wollte das Paar geliehen haben. Zuerst machte die Bank den Geldfluss vom Abschluss einer Restschuldversicherung abhängig. Dann winkte die Kreditabteilung doch ab: Die Versicherung könne nur bis zum 60. Lebensjahr abgeschlossen werden. Sorry, abgelehnt. Keine weitere Begründung.

    Ist die Kundschaft über 70, ist nicht einmal mehr ein Haushaltsgerät auf Ratenzahlung drin, zeigen die Fallbeispiele der Verbraucherschützer. Ganz egal, was der Kreditnehmer an Sicherheiten zu bieten hat. Innerhalb von sieben Monaten wollte eine 76-jährige rüstige Rentnerin aus Hamburg die 700 Euro für einen Kühlschrank abstottern. Doch die Bank blieb stur. Geht nicht, ein paar Jahre zu spät dran für einen Kredit, bekam die Besitzerin einer Eigentumswohnung zu hören.

    Grundsätzlich ist klar: Banken müssen die Zahlungsfähigkeit ihrer Kundschaft überprüfen. Würden zu viele Kredite nicht zurückgezahlt, müssten die übrigen Kunden Ausfälle über einen höheren Zinssatz mitbezahlen. Häufig werden Rentner jedoch von vornherein abgewimmelt, ohne dass ihre Bonität auch nur ansatzweise geprüft werde, beklagt Werner-Busse. “Das ist Diskriminierung.” Und widerspricht allen sonstigen Gepflogenheiten bei Kreditanfragen.

    Schafft es ein älterer Kunde, einen Kredit unter Auflagen zu kriegen, sollte er das Angebot der Bank genau checken, rät Josephine Holzhäuser, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Oft soll als Voraussetzung eine Restschuldversicherung unterschrieben werden. Die Banken wollen damit ihr Rückzahlungsrisiko absichern. Die Police – eine Risikolebensversicherung – ist aber teuer erkauft. Die Prämie berechnet sich nach Lebensalter. Je betagter der Kunde, desto happiger die Versicherung. Wie kostspielig die Extra-Absicherung tatsächlich ist, merkt der Kreditnehmer aber meist gar nicht. Die Kosten tauchen im effektiven Jahreszins nicht auf.

    Auch im Baukreditbereich gibt es Knebel-Auflagen für Senioren. Ab und an schon für Kunden ab 50plus, weiß Holzhäuser. Manche Banken verlangen eine Mindesttilgung von bis zu 2,5 Prozent, wenn der Kunde bereits 60 Jahre alt ist. Andere begrenzen den Kredit auf 80 Prozent des Immobilienwerts. Die Nächsten wollen, dass die Restschuld spätestens bis zum 70. Lebensjahr auf weniger als 60 Prozent des Objektwerts abgebaut wird.

    Bei Kunden ab 50 sind häufig auch Restschuldversicherungen Bedingung, und zwar in Höhe von zehn bis 30 Prozent der Kreditsumme. Ein gutes Geschäft für die Bank, ein teures für den Häuslebauer.

    Und wie kommt man dann im reiferen Alter noch an einen Kredit? Leider gar nicht, meint Hanne Schweitzer. Wer sich noch etwas leisten will, muss vorher gespart haben. Oder möglichst noch vor dem 60. Geburtstag notwendige Darlehen unter Dach und Fach gebracht haben.

    Manchmal lohnt sich hartnäckiges Nachfragen sowie Protest bei der Bank. Aber nur, wenn der Kunde ausreichende Sicherheiten wie Grundbesitz, eine Lebensversicherung oder eine hohe Rente im Kreuz hat. Das Büro für Altersdiskriminierung ermuntert Betroffene, sich zu melden und den jeweiligen Fall zu schildern (www.altersdiskriminierung.de).

    Das neue allgemeine Gleichstellungsgesetz, das seit 2006 auch vor Altersdiskriminierung schützen soll, hilft bei verweigerten Krediten jedenfalls nicht weiter. Es ist nur im Arbeits- und Berufsleben nützlich.

    Von angeblichen Alternativen bei Finanzengpässen nach dem Motto “Express-Kredit für Senioren” raten Verbraucherschützer dringend ab. Solche Internetangebote seien unseriös, alles andere als Rettungsanker.

    Die einzig sichere Möglichkeit, im Alter bei Banken noch zu Geld zu kommen, ist das Zwischenschalten der Kinder. So kam Renter Rudolf K. schließlich doch zu einem zinslosen Ratenkredit für eine Waschmaschine, weil die Tochter als Käufer einsprang. Die Eltern zahlen jetzt monatlich Raten an den Nachwuchs, und der leitet das Geld an den Verkäufer weiter.

    Im Baukreditbereich verlangen Banken häufig, dass Kreditnehmer ihre Kinder als Bürgen einsetzen – zusätzlich zur Absicherung über die Grundschuld. Manchmal sollen potenzielle Erben auch den Darlehensvertrag mitunterschreiben. Das sei doppelt gemoppelt und für Senioren “höchst unwürdig”, kritisiert Bagso-Sprecherin Werner-Busse: “Auch Ältere haben ein Recht darauf, so behandelt zu werden wie junge Kunden.”

  2. Ausstellung: Schrumpfende Städte – Regionen neu denken

    Ein Viertel aller Großstädte auf der Welt schrumpft. Im Rahmen des Projektes „Schrumpfende Städte“ der Kulturstiftung des Bundes, haben seit 2002 mehr als 200 Künstler, Architekten, Wissenschaftler und lokale Initiativen Ursachen und Auswirkungen von städtischen Schrumpfungsprozessen untersucht und Vorschläge für Interventionen gemacht. Im Dortmunder Museum am Ostwall werden bis zum 27. April 2008 die sechs Standorte der Untersuchung dokumentiert: Detroit, Manchester/Liverpool, Ivanovo, Hakodate, Halle/Leipzig und – mit neuen Untersuchungsergebnissen und Fotografien – auch das Ruhrgebiet.

    Zeitgleich werden in der Liebfrauenkirche in Duisburg exemplarische Handlungskonzepte vorgestellt.

    Datum: bis 27.04.2008
    Zeit: Di, Mi, Fr, So 10.00-17.00 Uhr,
    Do 10.00-20.00 Uhr,
    Sa 12.00-17.00 Uhr,
    Mo geschlossen
    Ort: Museum am Ostwall
    STRASSE: Ostwall 7
    STADT: 44135 Dortmund
    TELEFON +49 231 50-2 32 47
    HOMEPAGE: http://www.museumamostwall.dortmund.de/

    am 11. 04. 2008 um 21:50 Uhr von Winfried Braun
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  4. Да уж…


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Der Beitrag wurde am 3. Dezember 2007 um 20:50 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Marketing & Kommentare, Veranstaltungen gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.