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	<title>Kommentare zu: Ralf Kosub „Der demographische Wandel – eine Trendwende im Marketing?“</title>
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		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.marketingguerilla.net/2007/12/01/ralf-kosub-der-demographische-wandel-eine-trendwende-im-marketing/comment-page-1/#comment-88</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 10:09:02 +0000</pubDate>
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		<description>Wie sagte schon der alte r&#246;mische Geschichtsschreiber Titus Livius: “Besser sp&#228;t als nie.” :-)

Richtig, jedoch m&#252;ssten hierf&#252;r meines Erachtens – bezogen auf den Betrachtungszeitraum – einige Bedingungen erf&#252;llt sein. So zum Beispiel:

-  Die staatlich verordnete chinesische Einkind-Politik m&#252;sste auch in Zukunft dauerhaft und konsequent weiterverfolgt werden. 
- Das Wohlstandsniveau der verschiedenen L&#228;nder m&#252;sste sich relativ schnell dem europ&#228;ischen Niveau angleichen.
-  Der Wohlstand m&#252;sste in allen L&#228;ndern relativ schnell die breiten Bev&#246;lkerungsschichten erreichen.
-  Die soziale Absicherung der Bev&#246;lkerung – Gesundheit, Arbeitslosigkeit und vor allem Altersversorgung – m&#252;sste f&#252;r alle Bev&#246;lkerungsschichten relativ schnell und ausreichend gegeben sein.
-  F&#252;r alle o.g. Punkte w&#228;re u.a. eine gewisse politische Stabilit&#228;t in den L&#228;ndern Asiens, Afrikas und S&#252;damerika notwendig – Hemmnisse und Restriktionen im Welthandel oder der Aufbau von fl&#228;chendeckenden Infrastrukturen mal au&#223;en vor gelassen. 

Obwohl ich auf der einen Seite viele Dinge f&#252;r w&#252;nschenswert halte, erscheinen sie mir auf der anderen Seite f&#252;r eine Vielzahl der L&#228;nder nur wenig wahrscheinlich. W&#228;hrend man zum heutigen Zeitpunkt &#252;ber das Ma&#223; des Auseinanderdriftens der demografischen Entwicklungen sicherlich nur spekulieren kann, halte ich die in meiner These prognostizierte Entwicklungstendenz auch weiterhin f&#252;r sehr wahrscheinlich. 

Zum zweiten Punkt des Kommentars: Den Trend zur Nutzung gleicher oder &#228;hnlicher Massenprodukte sehe ich auch. Bestandteil der These war vielmehr, dass geografisch abgegrenzte Massenm&#228;rkte, die sich in ihrer Altersstruktur diametral entwickeln, zu irgendeinen Zeitpunkt Unterschiede in der Marktbearbeitung aufweisen werden – zumindest, wenn die Marktteilnehmer auf der Angebotsseite diesen Massenmarkt erfolgreich bearbeiten wollen.

Beste Gr&#252;&#223;e,
Ralf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sagte schon der alte r&#246;mische Geschichtsschreiber Titus Livius: “Besser sp&#228;t als nie.” <img src='http://www.marketingguerilla.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Richtig, jedoch m&#252;ssten hierf&#252;r meines Erachtens – bezogen auf den Betrachtungszeitraum – einige Bedingungen erf&#252;llt sein. So zum Beispiel:</p>
<p>-  Die staatlich verordnete chinesische Einkind-Politik m&#252;sste auch in Zukunft dauerhaft und konsequent weiterverfolgt werden.<br />
- Das Wohlstandsniveau der verschiedenen L&#228;nder m&#252;sste sich relativ schnell dem europ&#228;ischen Niveau angleichen.<br />
-  Der Wohlstand m&#252;sste in allen L&#228;ndern relativ schnell die breiten Bev&#246;lkerungsschichten erreichen.<br />
-  Die soziale Absicherung der Bev&#246;lkerung – Gesundheit, Arbeitslosigkeit und vor allem Altersversorgung – m&#252;sste f&#252;r alle Bev&#246;lkerungsschichten relativ schnell und ausreichend gegeben sein.<br />
-  F&#252;r alle o.g. Punkte w&#228;re u.a. eine gewisse politische Stabilit&#228;t in den L&#228;ndern Asiens, Afrikas und S&#252;damerika notwendig – Hemmnisse und Restriktionen im Welthandel oder der Aufbau von fl&#228;chendeckenden Infrastrukturen mal au&#223;en vor gelassen. </p>
<p>Obwohl ich auf der einen Seite viele Dinge f&#252;r w&#252;nschenswert halte, erscheinen sie mir auf der anderen Seite f&#252;r eine Vielzahl der L&#228;nder nur wenig wahrscheinlich. W&#228;hrend man zum heutigen Zeitpunkt &#252;ber das Ma&#223; des Auseinanderdriftens der demografischen Entwicklungen sicherlich nur spekulieren kann, halte ich die in meiner These prognostizierte Entwicklungstendenz auch weiterhin f&#252;r sehr wahrscheinlich. </p>
<p>Zum zweiten Punkt des Kommentars: Den Trend zur Nutzung gleicher oder &#228;hnlicher Massenprodukte sehe ich auch. Bestandteil der These war vielmehr, dass geografisch abgegrenzte Massenm&#228;rkte, die sich in ihrer Altersstruktur diametral entwickeln, zu irgendeinen Zeitpunkt Unterschiede in der Marktbearbeitung aufweisen werden – zumindest, wenn die Marktteilnehmer auf der Angebotsseite diesen Massenmarkt erfolgreich bearbeiten wollen.</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e,<br />
Ralf</p>
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		<title>Von: Liesel Pusacker</title>
		<link>http://www.marketingguerilla.net/2007/12/01/ralf-kosub-der-demographische-wandel-eine-trendwende-im-marketing/comment-page-1/#comment-23</link>
		<dc:creator>Liesel Pusacker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 15:58:31 +0000</pubDate>
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		<description>In den meisten Punkten stimme ich mit meinem Companiero  voll und ganz &#252;berein, nur eines sollten wir noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Punkt 4 beschreibt im Artikel ein st&#228;rkeres Auseinanderdriften von landesspezifischen Altersverteilungskurven und -strukturen, dementsprechend der Produkte, des Designs und der Art der Marktkommunikation. 

Ich gehe meinerseits davon aus, dass der Trend zu einer diametral demographischen Entwickung von sogenannten &quot;entwickelten&quot; und &quot;weniger entwickelten&quot; L&#228;ndern eher ab-  als zunehmen wird, und zwar in absehbarer Zeit: 

Die Einkind-Politik in China, die Teilnahme von beachtlchen Bev&#246;lkerungsteilen an Lebensstandards und an einem gewissem Wohlstand (vgl. Indien mit 250 Mio Menschen im Mittelschichtensegment) wird voraussichtlich eine &#228;hnliche demographische Entwicklung in wenigen Jahren provozieren, wie wir es in &quot;Old-Europe&quot; bisher erlebt haben. 

Zudem zeichnet sich der Trend zu Nutzung gleicher oder &#228;nlicher Massenprodukte rund &#252;ber den Globus deutlich ab: Nokia z.B. hat weite Teile Indiens (auch das unwegsame Rajastan) mit Handys versorgt und damit viele Kleinexistenzen erst m&#246;glich gemacht. Afrika zieht nach; www und Internetnutzung sind heute selbstverst&#228;ndich (fast) &#252;berall auf dem Globus vertreten; das Massenauto f&#252;r alle  - der Tata  - ist gerade vergangene Woche in Indien vorgestellt worden. Dies alles sind sich an europ&#228;ische Verh&#228;ltnisse angleichende Entwicklungen. 

Fazit: Mit der Teilhabe an einem gewissen Wohlstandsniveau (oberhalb der Existenzsicherungsgrenze) ver&#228;ndert sich auch die Reproduktionsquote einer Volkswirtschaft, und damit die demographische Situation.
Was sicherlich bleiben wird, ist die landesspezifisch typische und akzeptierte Gestaltung von Produkten und eine regionalspezifisch erfolgreiche Marktansprache. Marketingkommunikatoren ahben also noch einiges zu tun.

Mit k&#228;mpferischen Gr&#252;&#223;en
Guerillera Liesel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In den meisten Punkten stimme ich mit meinem Companiero  voll und ganz &#252;berein, nur eines sollten wir noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Punkt 4 beschreibt im Artikel ein st&#228;rkeres Auseinanderdriften von landesspezifischen Altersverteilungskurven und -strukturen, dementsprechend der Produkte, des Designs und der Art der Marktkommunikation. </p>
<p>Ich gehe meinerseits davon aus, dass der Trend zu einer diametral demographischen Entwickung von sogenannten &#8220;entwickelten&#8221; und &#8220;weniger entwickelten&#8221; L&#228;ndern eher ab-  als zunehmen wird, und zwar in absehbarer Zeit: </p>
<p>Die Einkind-Politik in China, die Teilnahme von beachtlchen Bev&#246;lkerungsteilen an Lebensstandards und an einem gewissem Wohlstand (vgl. Indien mit 250 Mio Menschen im Mittelschichtensegment) wird voraussichtlich eine &#228;hnliche demographische Entwicklung in wenigen Jahren provozieren, wie wir es in &#8220;Old-Europe&#8221; bisher erlebt haben. </p>
<p>Zudem zeichnet sich der Trend zu Nutzung gleicher oder &#228;nlicher Massenprodukte rund &#252;ber den Globus deutlich ab: Nokia z.B. hat weite Teile Indiens (auch das unwegsame Rajastan) mit Handys versorgt und damit viele Kleinexistenzen erst m&#246;glich gemacht. Afrika zieht nach; www und Internetnutzung sind heute selbstverst&#228;ndich (fast) &#252;berall auf dem Globus vertreten; das Massenauto f&#252;r alle  &#8211; der Tata  &#8211; ist gerade vergangene Woche in Indien vorgestellt worden. Dies alles sind sich an europ&#228;ische Verh&#228;ltnisse angleichende Entwicklungen. </p>
<p>Fazit: Mit der Teilhabe an einem gewissen Wohlstandsniveau (oberhalb der Existenzsicherungsgrenze) ver&#228;ndert sich auch die Reproduktionsquote einer Volkswirtschaft, und damit die demographische Situation.<br />
Was sicherlich bleiben wird, ist die landesspezifisch typische und akzeptierte Gestaltung von Produkten und eine regionalspezifisch erfolgreiche Marktansprache. Marketingkommunikatoren ahben also noch einiges zu tun.</p>
<p>Mit k&#228;mpferischen Gr&#252;&#223;en<br />
Guerillera Liesel</p>
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